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Thema: Erleuchtung, wozu?

Beitrag vom 19. März 2015

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Erleuchtung, wozu?

Aus einer vermeintlich nicht erleuchteten Perspektive, für die das normale Alltagsbewusstsein gerne gehalten wird, gibt es jede Menge Fragen. Zum Beispiel, warum Menschen sich gegenseitig Leid zufügen, warum sie unseren wunderbaren Planeten ruinieren oder ob das alles wirklich so sein muss.

Viele Menschen, die sich selbst und die Welt überwiegend aus dieser Perspektive betrachten, erhoffen sich von der Erleuchtung die Antworten auf all ihre Fragen.

Grundsätzlich liegen sie damit eigentlich gar nicht so falsch. Erleuchtungserlebnisse geben meist auf viele Fragen eine Antwort, machen undurchsichtige Geschehnisse verständlich und erträglich. DIE Erleuchtung, also die vollständige, dauerhafte Erleuchtung, so versprechen es viele spirituelle Meister und geistige Lehrer aller Religionen immer wieder, soll sogar endgültig von allem Leid befreien.

Aber was leistet die Erleuchtung denn nun wirklich? Kann sie unserem armen, geplagten Ego tatsächlich zu einem Bewusstsein verhelfen, das es ermöglicht, fortan nur noch in Wonne und Glückseligkeit zu leben?

Ich bin mir sicher, dass viele Menschen mit Erleuchtungserfahrung dies verneinen würden. Zumindest, wenn sie ehrlich zu sich selbst sind. Auch für Erleuchtete bleibt Leid Leid, das Gute bleibt gut und das Böse böse. Aber der entscheidende Beitrag, den die Erleuchtung leistet, ist dass alles relativiert wird. Leid IST. Und geschieht immer wieder. Punkt. Aber um darunter wirklich leiden zu können, müssen wir uns unbewusst ganz mit der Person identifizieren, die leidet.

Doch die Erleuchtung hebt diese Identifikation vollständig auf. Der Kosmos bleibt, ebenso wie die Person, die ihn zu betrachten und verstehen versucht. Aber die Trennung zwischen der Person und dem Kosmos wird aufgehoben. Die Person erkennt nach wie vor das Leid, doch sie ist sich dessen Bewusst und nicht mehr ausschließlich darauf fixiert, sondern innig mit dem Kosmos verbunden und in ihm geborgen.

Das ist eine sehr stark erweiterte Perspektive, die alle Zusammenhänge hinter der scheinbar undurchdringlichen Oberfläche der Erscheinungen erkennen und die Bedeutung der eigenen Persönlichkeit auf ihr natürliches Maß zusammenschrumpfen lässt.

Jeder Mensch, jedes individuelle Bewusstsein ist im Verhältnis ein nahezu unendlich kleiner, völlig bedeutungslos erscheinender Teil des unermesslichen kosmischen Geschehens und dennoch auf einzigartige Weise sinnvoll mit dem Ganzen verbunden.

Also kann Erleuchtung uns zurück zu unserem natürlichen Platz im Kosmos führen und tatsächlich alle Fragen beantworten. Die Fragen sind ohnehin erst entstanden, weil wir uns in unserem Bewusstsein vom innigen geborgen Sein im Kosmos abgetrennt haben - und natürlich immer Anderen und den widrigen Umständen die Schuld dafür geben.

Alles Liebe.

*INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*  *INLOVE*

रोलन्द् बब

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Re: Erleuchtung, wozu?

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Kommentare

Michael Glöckner Baba
19. März um 02:29

Sonia Sonia Also dient die Erleuchtung dazu, dass die Menschen ihr Leiden leichter ertragen.?
19. März um 02:30

Andreas Heil Genau so ist es.
19. März um 02:32

Michael Glöckner ich kann nur für mich sprechen, Erleuchtung bietet Perspektivwechsel an
19. März um 02:33 • 1

Sandra Sara Devi Ja, genau
Leid bleibt Leid, jedoch hört das Leiden auf
19. März um 02:34 • 2

Roland Baba Man könnte Erleuchtung als Verschiebung von der Zwangsperspektive zur gewollten betrachten. Aber wer erleuchtet ist, identifiziert sich nicht mehr unbewusst mit solchen Perspektiven.

Ein Teil von uns ist immer wach und betrachtet alles schmunzelnd. Nur scheinen ihn manche vorübergehend wieder zu vergessen. Trotzdem ist er immer da.
19. März um 02:38 • 7

Sonia Sonia Wenn es so ist, dann verzichte ich auf jede Form der Erleuchtung. Die Fähigkeit zu leiden, macht Menschen auf Umstände aufmerksam, die die Menschen beenden sollten ..
19. März um 02:39

Roland Baba Liebe Sonia Sonia, deine Opferbereitschaft ehrt dich, aber sie ändert am Kosmos absolut nichts.
19. März um 02:42 • 1

Sonia Sonia Und wenn der Mensch erleuchtet ist, verliert sich das Leben in der Bedeutungslosigkeit? Ich kann denn über alles schmunzeln und verlier mein Gefühl?
19. März um 02:44

Roland Baba Das kann ich nicht beurteilen. Für mich hat das Erwachen jedes Leid transformiert, aber ich fühle genauso wie zuvor.
19. März um 02:46 • 4

Sandra Sara Devi Mitleid ist nicht das gleiche wie Mitgefühl. Mitleid hilft niemandem, Mitgefühl gibt den Menschen Liebe und Achtung vor sich selbst. Oft ist der Leidensdruck sehr hoch, wenn Menschen anfangen sich mit Erleuchtung zu beschäftigen, insofern ist es auch vollkommen praktisch, jedoch löst sich Leiden auf, weil die Identifikation mit dem Leid stirbt. Darum ist Leid immernoch da, aber es leidet niemand mehr
19. März um 02:46 • 1

Sonia Sonia Was für eine Opferbereitschaft?
19. März um 02:47

Pavlo Tse hmmm....ich bin mir da so nicht ganz sicher ob ich dem zustimmen kann. das gesagte erscheint mir aus dem "kosmischen bewusstsein". ja man könnte das erwachen nennen. Nur...erwachen aus der identifikation in die desidentifikation ist nicht DAS. Vorher identifiziert, nun desidentifiziert (und sogar sehend, dass ich es immer schon so war)ist auch eine "zeitliche" bedinung. Wer nimmt das vorher, nachher wahr? und selbst dieser wahrnehmer...muss verschwinden, dann kann man vom Absoluten sprechen ;-))
19. März um 02:49 • 1

Walter Müller-Wiedemann Liebe Sonia, aus meiner Erfahrung steigt die Liebesfähigkeit und das Mitgefühl für sich und andere durch das Erwachen enorm. Was zurückgeht ist das Mitleiden, was einem selbst und dem anderen rein gar nichts bringt.
19. März um 02:49 • 5

Sonia Sonia Ich schreibe vom Mitgefühl und du sagst ich meine Mitleid..
19. März um 02:51

Sandra Sara Devi Was ist Mitgefühl für Dich, Sonja? Wovon Du schreibst klingt nach Mitleid
19. März um 02:52 • Bearbeitet

Pavlo Tse anders ausgedrückt, es verschwindet nicht wirklich etwas....aber es scheint mir nicht der relevante punkt zu sein, dass da einer "geborgen im kosmos" ist....das ist eher ein "nebeneffekt" der natürlich für die person äußerst essentiell ist. "die Quelle ist Eine, Ihre Geschenke sind Viele, verwechsle die Quelle nicht mit den Geschenken" Nisargadatta Maharaj (By the way... wenn jemand von seinem Erwachen spricht....und das tun hier viele...dann hat das immer diesen Egoischen geschmack,nun eben im quadrat....finde ich zwar auch schön....aber der instinkt sagt klar...nächste identifikation , diesmal mit erwachen....und schon ist das "ich" gerettet.)
19. März um 02:53

Manfred Matthias Robertz Für mich die Beste und stimmigste Erklärung. Danke Roland.
19. März um 02:53

Sonia Sonia Dann sage du mir bitte, woraus du liest, dass ich Mitleid meine
19. März um 02:54 • 1

Roland Baba Mitgefühl bedeutet, nicht selbst zu leiden, sondern das Leid der anderen mitzuempfinden, ohne darunter zu leiden und es ändern zu wollen. Wer leiden will, tut das, unabhängig davon, ob es etwas nützt.
19. März um 02:54 • 6

Pavlo Tse leute die aus ihrem leid heraus mitleidig sind, sind auch bloß selbstmitleidig
19. März um 02:54 • 3

Sandra Sara Devi Liebe Sonja
Du möchtest das Leid 'behalten', damit Du Dinge, die Du in anderen als Leid definierst 'wegmachen' kannst. Das hat nichts mit Mitgefühl zu tun. Mitgefühl denkt nicht an das eigene Leid.
19. März um 02:55 • 1

Pavlo Tse nein der punkt ist schon wichtig, weil es eben genau bei diesem erwachen, durchaus vorkommen kann, wenn man sozusagen die rahmenbedingungen nicht gelehrt bekommt, das eine art gleichgültigkeit und motivatiionslosigkeit eintritt. Das ist wie mit Leuten die "Therapie" gemacht hqben..die können plötzlich nen breiten Hintern bekommen, wie man so schön sagt, unter Therapeuten, und es kann dann , aus dieser indifferenz durchaus wieder zu sogar schlimmeren Entwicklungen kommen.
19. März um 02:56 • 2

Sandra Sara Devi Und vor allem das Recht des Gegenübers, sein Leid zu empfinden und sich damit identifizieren können oder wollen. Wenn wir anfangen, dieses Leid zu bewerten, greifen wir aus egoistischen Gründen ein und nicht aus Mitgefühl
19. März um 02:57

Pavlo Tse mitgefühl ist nicht, wenn jemand mitfühlt...sondern einfach die qualität des raums
19. März um 02:58 • Bearbeitet • 2

Roland Baba Selbst wenn das geschieht, lieber Pavlo, ist es auch "Einfach DAS"...
19. März um 02:57 • 1

Sandra Sara Devi Ja ... dem Gegenüber den Raum geben, alles 'sein' lassen zu dürfen und nicht in diesen Raum mit dem Mitleiden eingreifen.
19. März um 02:59 • 2

Sonia Sonia Ich finde es komisch, wie ihr über Menschen urteilt ohne sie zu kennen.
19. März um 02:59

Pavlo Tse Es ist immer die Realisation dessen, mal Dual, mal Desidentifiziert....Nur solange eben noch einer ist, der vorher nachher....ist es immer noch ein bestimmte Qualität der Ichhaftigkeit. Der Teacher erwacht...
19. März um 02:59 • 1

Pavlo Tse ja du urteilst ja auch sonja, z.b über erwachen, ohne es zu kennen.
19. März um 02:59 • Bearbeitet • 1

Sonia Sonia Ich bin weder opferbereit noch bin ich selbstmitleidig.
19. März um 02:59

Roland Baba DU urteilst, liebe Sonia Sonia, und zwar über uns. Wie betrachten es nur aus einer neutralen Perspektive, ohne zu werten!
19. März um 03:00 • Bearbeitet

Sandra Sara Devi ... ist schwer, in dieser Welt und in solchen Diskussionen 'nicht' zu bewerten oder zu urteilen
19. März um 03:01 • Bearbeitet

Pavlo Tse also ich bewerte gerne und voller enthusiasmus... die schlimmsten bewerter sind die nicht-bewerter, die bewerten das bewerten ;-))
19. März um 03:00 • 4

Sandra Sara Devi Du bist es automatisch, wenn Du 'im Leid' bleiben willst, liebe Sonja
19. März um 03:00

Sonia Sonia Da ruft doch der Kuckuck seinen eigenen Namen
19. März um 03:01

Pavlo Tse ja es ist einfach DAS Roland und doch ist es nicht DAS worüber man sich nicht noch ein wenig lustig machen kann
19. März um 03:01 • 1

Roland Baba Und ob man kann! DAS urteilt nicht und fühlt sich demzufolge auch nicht angegriffen.
19. März um 03:02 • 1

Sandra Sara Devi Liebe Sonja, Du schriebst:"Also dient die Erleuchtung dazu, dass die Menschen ihr Leiden leichter ertragen.?"
Die Erleuchtung dient nicht und führt auch nirgendwo hin.
19. März um 03:03 • 1

Pavlo Tse Das ist aber auch nie erwacht..erwachen tut höchstens so ein Bewusstseinsfuzzi
19. März um 03:03

Pavlo Tse ich will ja immer gerecht sein....bin ne waage, bei mir bekommen erwachte und nicht erwachte ihr fett weg und dabei hab ich noch nicht mal was zu bieten :))
19. März um 03:04 • 2

Roland Baba Erwachen ist nur die Erkenntnis, dass Perso (urteilend) und GEIST (nicht urteilend) Nich-Zwei sind.
19. März um 03:04 • 2

Pleja Schmidt
19. März um 03:04

Sandra Sara Devi Und weiter schriebst Du:"Und wenn der Mensch erleuchtet ist, verliert sich das Leben in der Bedeutungslosigkeit? Ich kann denn über alles schmunzeln und verlier mein Gefühl?"
Nein, im Gegenteil, ALLES ist 'wichtig' und wird als EINS erkannt, darum ist das Leben weder falsch, noch richtig - alles was sICH leben will, IST
19. März um 03:05 • 1

Roland Baba Vorläufiges Fazit: Wer sich an das Leiden klammert, sei es nun in der eigenen Person oder auf andere übertragen, leidet gezwungen. Wer sich an das Nichts, die Leere oder den reinen Geist klammert, verliert sein Gefühl.

ICH und ES sind nicht getrennt, Nicht-Zwei. Ist doch gar nicht so schwer zu verstehen, oder?
19. März um 03:10 • 5

Pleja Schmidt ...aber wie ist das?
Wenn ich sage: "ich urteile nicht"...dann habe ich schon geurteilt: nämlich nicht urteilen zu wollen
19. März um 03:11 • 3

Roland Baba Und trotzdem stimmt ES. Weil im SEIN Ich und ES eben nicht zu trennen sind, nur im individuellen Bewusstsein.
19. März um 03:12

Pavlo Tse theoretisch bin ich ja noch nicht mal das "sein". weil alles was ich sein kann kann ich nicht sein ;-))
19. März um 03:14

Sandra Sara Devi ... solange wir in der dualen Welt leben wird es auch immer Bewertungen und Urteile geben. Es sei denn, ICH will sICH durch mich nicht meht mit-teilen...dann bleibe ich komplett still und meditiere bis zum Mahasamadhi
19. März um 03:15 • 2

Pleja Schmidt Nun lieber Roland Baba...
Ein schwieriges Terrain.
Vom Geistigen her betrachtet:
Ja - ich muss nicht leiden im
Leid.
Nur...
Nach fast 2 Jahren Dauerschmerzen , kaum noch Laufen könnend - relativieren sich die Ebenen.
Dann kann ich mir 1000mal sagen...ich leide nicht...
- es tut dann einfach nur SCHEISS WEH...
--
Da fällt es schwer - mit der Nichtidentifikation.
Nun..,es war eine gute Schule...
2 Jahre GEDULD lernen dürfend und alles hinterfragend -
Das SEIN ist - in ihm taucht ALLES auf ...- Ja
19. März um 03:16

Roland Baba Das Mahasamahdi haben "WIR" doch nie verlassen. Es kommt uns nur aus der identifizierten Perspektive gelegentlich so vor.
19. März um 03:17 • 2

Roland Baba Ja, liebe Pleja, habe ich auch durchgemacht. ES hat mich aber nur noch tiefer ins SEIN gebracht.
19. März um 03:18 • Bearbeitet • 1

Sandra Sara Devi stimmt
19. März um 03:18

Sandra Sara Devi ... darum lass ich den Wortakrobaten das Feld...ich bin nicht so gut mit Worten im Bezug zum Erleuchten
19. März um 03:19

Sonia Sonia Das alles eins ist, ist klar i.. Ich finde es bloss komisch, was einige daraus machen. Wie sie sich über Menschen stellen und dabei vergessen, was sie sind.Wer vermag von dem anderen, darüber zu urteilen, ob er schläft oder nicht.?
19. März um 03:19

Sandra Sara Devi WER stellt sich denn über andere?
19. März um 03:20

Sandra Sara Devi ... machst DU dich nicht gerade zum 'drunter'
19. März um 03:21 • 1

Roland Baba Liebe Sonia Sonia, niemand kann sich über irgend etwas stellen, wenn er nicht unbewusst identifiziert ist. Urteilen ist in der Identifikation etwas ganz normales und erlaubt.
19. März um 03:21 • 1

Sonia Sonia Nein, das empfindest du
19. März um 03:21

Pavlo Tse naja, wie die anderen es mit dir halten ist ja die eine sache, aber wie geht es dir mit dir? das haut ja noch heftiger rein ;-))
19. März um 03:22 • 1

Sandra Sara Devi Zu denken, man weiß, dass alles EINs ist und zu wissen, das ES IST sind zwei verschiedene Schuhe innerhalb eines Paares
19. März um 03:22

Roland Baba Es ist eine esoterische Konditionierung, wenn man das Urteilen verurteilt und genau damit erschafft man Leid.
19. März um 03:22 • 1

Sandra Sara Devi mmmh, ok, dann sei es so, liebe Sonja, ich muss das nicht ausdiskutieren
19. März um 03:22

Sonia Sonia Und du glaubst, dass du das Wissen gepachtet hast,?
19. März um 03:23

Pleja Schmidt da hat Sandra einen guten Gedanken...
Indem 'ich' glaube zu meinen 'JEMAND' erhöht sich - kann auch sehr viel mit der eigenen SICHT auf die Dinge und 'sich' zu tun haben...
Erhöhe ich jemanden - dann erniedrige ich mich.
19. März um 03:23 • 2

Sandra Sara Devi Ich glaube nicht mehr hehe
Hey, Sonja, lass Dich nicht ärgern, es sind nur Worte und die sind eben begrenzt und dazu gemacht um zu bewerten
19. März um 03:25 • Bearbeitet • 1

Roland Baba Sonia Sonia, du scheinst gerade ein wenig unbewusst identifiziert zu sein. Du und Ich ist eine Trennung, die nur im individuellen Bewusstsein existiert. Alles, was du über andere denkst, bist du auch selbst, weil es in Wahrheit nur das WIR wirklich gibt.
19. März um 03:29 • Bearbeitet • 1

Roland Baba Und mit WIR meine ich UNS ALLE, den ganzen, lebendigen Kosmos, der leidet und sich freut, und zwar gleichzeitig!
19. März um 03:30 • 1

Sonia Sonia Jetzt lass ich mich erleuchten, von der Sonne, den Vögeln und den Bäumen .... vielen Dank für die Diskussion


19. März um 03:41 • 2

Roland Baba Du bist doch längst erleuchtet, Sonia Sonia!
19. März um 03:43 • 1

Sonia Sonia Durch meine Fragen, versuch zu verstehen, wie Du was meinst. Auch wenn ich jetzt werte Dein Stil zu schreiben gefällt ja.. Das was schwer in Worte zu kleiden, fängst Du ein.
19. März um 03:51

Milan Rüll Erleuchtung ist für mich die Erkenntnis, dass ich in Wahrheit der Raum bin, in dem alles auftaucht und in dem alles sein darf. (was man auch als reine Liebe bezeichnen könnte)
Gleichzeitig werde ich aber auch zu allem, was wahrgenommen wird. (Was man auch als Prozess des Liebens bezeichnen könnte)
19. März um 05:21 • 1

Anita Schwedas Dankeschön lieber Roland wunderbar verständnisvoll erklärt und allen Anderen hier ein Dankeschööon sehr interessante Diskussion
19. März um 05:55 • Bearbeitet

Roland Baba Ich danke dir, liebe Anita, und auch Sonia Sonia und allen anderen, die mit mir dieses Sein teilen und sich daran so gut sie können erfreuen.
19. März um 05:44 • 1

Christl Lingg Das möchte ich auch sagen. Bewertungsfrei sein!
19. März um 05:58

Dhyana Eva Reuter schönes Gespräch: die Ausgangsfrage, warum sich Menschen Leid zufügen, warum sie den Planeten ruinieren und ob das so sein muss. Ja, solange ich an die Person glaube und "mich" getrennt vom Universum halte. Dann befinde ich mich eben in dieser Vorstellung, in diesem Zustand von Gefangenschaft, in Samsara. Samsara ist geprägt durch Schuld, gegenseitige Verletzungen und Leid. Ständig fühlt sich das vermeinliche Ich für irgendetwas schuldig, nicht richtig, klein, schawch, hilflos, als Opfer, nicht schön, nicht reich genug und wird dann manchmal auch aus einer Hilflosigeit zum Täter. Es ist nicht genügend da. Man muss anderen Menschen etwas wegnehmen um glücklich zu sein. ETc....
Wenn ich erkenne, wer ich bin, dass ich Bewusstsein bin, dass ich Sein bin, = halbes Wissen; wenn ich auch noch erkenne, dass ich Glückseligkeit und Fülle bin hört Leiden auf. Leiden und Schmerzen finden auf der Mythia - Ebene statt, auf der relativen Ebene. Ich erkenne, dass Ich nicht der Körper, die Seele oder der Mind bin. Dass Ich frei bin. Dass ich unberührt, unbegrenzt und letzendlich unsterblich bin. Das ist ein Fakt, eine Tatsache, die sich nicht verleugnen lässt.
Der Körper ist krank, leidet, stirbt, immer ein bisschen mehr. Ich, das was ich von der Essenz bin, ist Glückseligkeit, ist frei von Leid, ist frei von Begrenzung, ist frei von Sorgen. Ich brauch auch nichts, weil ich immer alles selbst bin.
Wenn ich nun einem anderen Wesen begegne, kann ich ihm kein Leid zufügen. ich kann keine Tiere mehr essen, Milch, Butter und Käse aus der Massentierhaltung essen, ich kann niemanden belügen oder betrügen, ebschimpfen oder weh tun. Das Drama hört auf. Die Forderungen hören auf.
Ich bin doch all das, was mir begegnet. Meine Essenz ist die Essenz jedes Wesen (belebt oder unbelebt=) und des Universums selbst.
Wenn ich mich getraue zu fühlen, alles zu fühlen, dann tut alles weh (auf der realiven = Mythiaebene). Ich verstehe, dass alles, was ich anderen Wesen tue ich mir selbst antue.
Dann hört es auf, dass ich gegen das Universum, Iswara und letztendlch gegen mich selbst verstoße. Selbsterkenntnis ist Frieden, innerer Frieden und gelbter äußerer Frieden. Das macht den Unterschied, allein die Tatsache, dass ich Glückseligkeit bin. Das Tun verändert sich durch Verstehen, durch Einsicht.
19. März um 06:43 • Bearbeitet • 4

Roland Baba so ist ES.
19. März um 06:43 • 1

Dhyana Eva Reuter
19. März um 06:45

Pavlo Tse hallo Eva, ganz ehrlich, für mich klingt das alles etwas ideologisch....wenn...wenn ich erleuchtet bin ess ich kein fleisch etc...(nisargadatta hat zweimal pro woche gehabt)
19. März um 06:45 • 2

Roland Baba Das eine kann und darf sein, ebenso wie das andere...
Ideologisch oder nicht - aus Mitgefühl auf Fleisch zu verzichten ist ebenso Hingabe, wie sich bewusst zu sein, dass alles, was man isst, lebendig ist, weil der ganze Kosmos lebt.
19. März um 06:48 • 2

Dhyana Eva Reuter ich ess halt kein Fleisch ... und wenn du bei uns in FFM bist trinkst du auch Soyamilch ... etc. Ich habe dich beobachtet. Plötzlich steht Soymilch im Kühlschrank... Schau dir den Film an, den Franz gepostet hat. Ich kann es einfach nicht. Ahimsa- GEwaltlosigkeit ist ein Wert. Wir müssen den Wert der Werte begreifen, füge nie einem Wesen etwas zu, was du sslbst nicht haben möchtest. ich möchte von niemanden gegessen werden, auch nicht vom hoch gelobten Nisargadatta nicht, von dir nicht, von der lieben Kuh nicht, von niemanden. Wir spüren, wenn wir gegen unsere intrinsischen Werte verstoßen. Ich habe mich für Frieden im Inneren entschieden
19. März um 06:52 • 1

Pavlo Tse ja roland...und dann kommen wir nämlich an einer anderen abzweigung. nämlich auch die, das eben nicht nur "unerleuchtung" oder erleuchtung den alleinigen grund liefern für "leid", ich meine klar. letztlich, also sozusagen wenn ich mir "der freiheit" nicht bewusst bin oder getäuscht von maja, da stimme ich der eva ja zu...nur....kann man daraus auch dann allzu einseitige vorstellungen bilden....so auf das praktische leben ausgedehnt.
19. März um 06:52 • 1

Pavlo Tse was mir an deiner herangehensweise gefällt roland, ist diese sicht auf die Aspekte...der eine drückt erleuchtung vielleicht durch eine ganz andere art aus...als der andere (oder besser , es zeigt sich halt so als der eine und der andere)
19. März um 06:55 • 1

Dhyana Eva Reuter Pavlos, du leitest ja Familienaufstellungen. Vor kurzem habe ich eine Aufstellung geleitet für einem Sohn eines Metzgers und er hat gelitten und sich schuldig gefühlt für die Massentötungen an unschuldigen Tieren. Ein Kürbis hat keine Angst, wenn das Messer kommt. Jedes Tier spürt den Tod und hat Angst. Vielleicht wenn ich selber Schlachten könnte würde ich vielleicht Fleisch essen. Ich möchte das Töten nicht delegieren.
19. März um 06:57 • Bearbeitet • 1

Pavlo Tse man müsste mal nisargadatta fragen wie er sich gefühlt hat ;-))
19. März um 06:57 • 1

Dhyana Eva Reuter Wie fühlst du dich?
19. März um 06:58

Pavlo Tse es ist ja nicht etwa so, dass tiere in der freien wildbahn leidfrei sterben, oft verelenden sie ja über viel längere zeit.
19. März um 06:58 • 1

Dhyana Eva Reuter Ja, so ist es.
19. März um 06:58

Pavlo Tse sie werden gerissen, gejagt, gefressen usw...
19. März um 06:59 • 1

Pavlo Tse und so sehe ich das eben auch als eine sache der akkumulation...
19. März um 06:59 • Bearbeitet

Pavlo Tse ich will ja auf etwas anderes hinaus....es mag ja sein, dass das eine "mitgefühl" mit dem anderen "nicht-töten" zusammenhängt. Nur...es gibt dann eben auch so einen "reinheitsfanatismus". man bildet sich ein....durch das nicht-essen....und das entsprechende glücksgefühl stellt sich auch nur partiell ein...dann müssen wieder auch die anderen mitmachen und die müssen von überzeugt werden und und und... natürlich neige ich dazu, ich hab mir ja auch gedanken gemacht....eher soya (wenn die energie so da ist) statt milch, aber in anderen situationen , wo ich keine , für mic hansprechende wahl habe, esse ich auch ein nicht vegetarisches hünschenreisgericht....auch wenn ich weiß....naja eigentlich will ich das so nicht mehr...
19. März um 07:03 • Bearbeitet

Roland Baba Erleuchtung ist Selbsterkenntnis und Integration. Ich erkenne, dass ich Vegetarier, Veganer und Fleischesser bin. Denn all das findet in meinem Bewusstsein statt. Kann ich einen Teil meines Bewusstseins verurteilen oder ablehnen, ohne mich zu spalten?
19. März um 07:03 • 2

Dhyana Eva Reuter ja, so ist es. Manches fällt dann trotzdem auf dem Weg weg. Es erübrigt sich. ganz natürlich
19. März um 07:06 • 1

Roland Baba Eben. Nur sobald man es zum Konzept oder Prinzip macht, läuft man Gefahr, sich aus dem Fluss zu bewegen. Der Kosmos ist ebenso Liebe und Mitgefühl wie Fressen und gefressen werden. Daran kann kein Konzept und kein Prinzip jemals etwas ändern.

Anders sieht es aber für die persönliche Identifikation aus. Da kann ich wählen, was ich unterstütze, auch wenn mir bewusst ist, dass es nicht wirklich etwas ändert, außer meinem persönlichen Befinden und meiner Perspektive.

Die Kunst ist eben, die eigene Person zu verwirklichen, ohne dabei das Ganze aus den Augen zu verlieren. Wenn das gelingt, fließt das Leben mühelos voller Liebe und Freude.
19. März um 07:17 • 4

Günter Zehetner Leben heißt Leben
19. März um 10:43

Sabine Strenger manches Frage ich mich oftmals...die W-Fragen u. dann bekommt man doch keine Antwort....Leben heißt für mich Lieben
20. März um 03:40

Günter Zehetner Leben heisst Leben nicht mehr und nicht weniger - Vollzug sozusagen
20. März um 03:41

Roland Baba Viele Menschen fühlen sich einfach lebendiger, wenn sie lieben, Günter. Ist aber auch nur eine Interpretation. Man lebt genauso intensiv, wenn man wütend ist, meditiert oder sich langweilt.
20. März um 05:13

Pavlo Tse ich vergleiche manche intensiven zustände ja, wie wenn man den Gartenschlauch quetscht. Plötzlich scheint das Wasser intensiv und spektakulär zu spritzen. Die Wassermenge hat sich dadurch aber nicht erhöht ;-)))
20. März um 05:26 • Bearbeitet • 1

Roland Baba Jo, wir leben, ES lebt in uns, immer zu 100 %. Man kann nur lernen, sich dessen auch immer bewusst zu sein.
20. März um 05:28 • 1

रोलन्द् बब