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Thema: Drogen

sind plumpe, wenn auch in seltenen Fällen manchmal ganz nützliche Werkzeuge, zu deren Sklaven wir uns niemals machen sollten. Alles, was wir für ein glückliches, friedliches und erfülltes Leben brauchen, tragen wir von Geburt an in uns selbst.

Natürlich habe ich nichts gegen Drogen und auch nichts gegen Menschen, die vernünftigen Gebrauch davon zu machen wissen. Wie gesagt, es sind Werkzeuge, und wer versucht schon, einen Nagel mit der bloßen Faust in die Wand zu schlagen. Wer allerdings dann jeden Tag mit einem Hammer durch die Gegend läuft, hat offensichtlich etwas gründlich missverstanden.

Menschen neigen offenbar dazu, Hämmer anzubeten. Über Jahrtausende haben Drogen bei fast allen Völkern der Erde eine wichtige Rolle gespielt. Sie stehen in der Evolution eng im Zusammenhang mit Mythen und Magie, den untersten geistigen Entwicklungsstufen, die wir heute in der frühen Kindheit durchlaufen. Offenbar bleiben einige aber für den Rest ihres Lebens darin hängen.

Mit dem Glauben, der teilweise auch bis heute noch von Drogen Gebrauch macht, hat die Religion schließlich Mythos und Magie abgelöst. Die Spanier konnten zum Beispiel Amerika nur erobern, weil sie den in ihrer magischen Drogenwelt gefangenen Indianern den weit überlegenen christlichen Glauben entgegen gesetzt haben. So ähnlich hat es sich fast überall auf der Welt abgespielt.

Grundsätzlich lässt sich zum Gebrauch von Drogen bei Naturvölkern, der heute immer so gerne als Legitimation angeführt wird, sich regelmäßig die Birne weg zu knallen, folgendes feststellen: die Einnahme von Drogen war kein Alltagsgeschehen, sondern fast immer eine sehr strenge, rituelle Handlung, die der Rückverbindung mit Geistern und Göttern diente, um deren Gunst für die Bewältigung des Lebens zu erbitten.

Solange alle Beteiligten sich auch auf derselben, niedrigen geistigen Entwicklungsstufe befinden, erleben sie die unter dem Einfluss von Drogen wahrgenommene Welt auch als eine gemeinsame, unumstößliche Realität. Es gibt jedoch, neben der kaum von der Hand zu weisenden geschichtlichen Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte, zahlreiche Berichte von spirituellen Lehrern und Meistern, die zur Demonstration große Überdosen von Drogen eingenommen haben, ohne dass die geringste Wirkung zu beobachten war.

Ein klarer, nüchterner, vollkommen freier Geist ist offenbar die höchste Entwicklungsstufe, die Menschen erreichen können, und die alle tiefer gelegenen Ebenen vollständig integriert und transformiert.

Alles Liebe.  *INLOVE*


P. S.: Ich sollte vielleicht fairer Weise anmerken, dass Menschen nicht grundsätzlich auf einer bestimmten geistigen Entwicklungsstufe leben, sondern über komplexe Persönlichkeitsstrukturen verfügen, die sich über
viele Ebenen erstrecken.

Man kann also durchaus geistig sehr weit entwickelt, äußerst intuitiv und intelligent sein, aber dennoch mit Persönlichkeitsanteilen auf einer sehr niedrigen Stufe fest sitzen, also zum Beispiel drogenabhängig sein, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Und das oben gesagte gilt natürlich für alle sorglos und unbewusst konsumierten Drogen, auch Tabak, Kaffee, Tee, Alkohol, pharmazeutische Produkte usw.

रोलन्द् बब