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Beitrag vom 08.01.2020 07:25

Manche wissen es, viele ahnen es, fast alle leugnen und ignorieren es:

Was uns bewegt und steuert, ist weder das bewusste Ich, noch der Verstand, das Gefühl, irgendwelche evolutionären, spirituellen oder göttlichen Kräfte, die uns zu etwas besseren entwickeln lassen, keine alles durchdringende und heilende Liebe.

Das sind alles nur vom Verstand erzeugte, esoterische und spirituelle Wunschvorstellungen, Ideale, Konzepte, zu denen sich nichts natürlich hin entwickelt, sondern die mühsam erkämpft, aufrecht erhalten und ständig wiederholt, herunter gebetet, bestätigt und durchgesetzt werden müssen.

Sobald wir damit aufhören, setzt sich wieder unsere biologische Programmierung durch, bei der immer an erster Stelle das Ich, Ego, sein Überleben und Wohlbefinden, seine egozentrische Ziele, Wünsche, Hoffnungen und Ängste, an zweiter Stelle die Erhaltung und Verbreitung der eigenen Art und dann erst mal lange gar nichts kommt.

Ethische, moralische, menschliche und spirituelle Ziele und Ideale wie Wohlwollen und Mitgefühl mit den ganzen Sein, Gerechtigkeit und Authentizität, wie sie von vermeintlich besonders spirituellen Menschen immer von jedem gefordert werden, die sie unbedingt erzwingen wollen, werden sich nie durchsetzen.

Es ist nicht so, dass ich nicht an „das Gute“ im Menschen glauben würde, mir ist nur klar: es ist genauso völlig gleichwertiger Bestandteil von uns allen, wie das Böse und es verwirklicht sich durch uns in unserem persönlichen Denken, Fühlen und Handeln nur, wenn wir uns immer wieder bewusst dafür entscheiden, dafür einsetzen, unsere ganze Aufmerksamkeit und Kraft darauf richten, bereit sind, dafür zu leben und zu sterben.

Bei anderen oder gar allen dauerhaft erzwingen können wir es ohne Gewalt noch viel weniger als bei uns selbst. Das liegt an unserer wahren Natur selbst, die eben unser ganzes Leben lang auch aus unserer biologischen Programmierung besteht, in die wir „zurück“ fallen, wenn wir unseren Denken, Fühlen und Handeln keine anderen, „künstlichen“ menschlichen, ethischen, moralischen und spirituellen Ziele und Zwecke geben und uns ganz auf sie konzentrieren, mit aller Kraft an sie klammern.

Müheloses, natürliches, fließendes, absichtsloses Sein unterscheidet eben gar nicht zwischen Gut und Böse, Falsch und Richtig, Herz und Verstand - es hat keine konkreten Ziele und Zwecke, als einfach nur unaufhörlich zu verwirklichen, ganz egal, was. 🙏🔱🕉

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