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Beitrag vom 22.12.2019 14:14

DAS WORT ZUM SONNTAG

Obwohl die meisten Menschen überzeugt zu sein scheinen, dass jeder einfach nur friedlich, erfüllt und glücklich leben möchte, kämpfen sie ständig dagegen an, ihr eigenes Leben so zu erfahren.

Selbst wenn wir einen seltenen Moment von Einklang mit uns selbst und der Welt bewusst erfahren, sind wir offenbar so mit widersprüchlichen Gesetzen, Regeln und Konzepten voll gestopft, was absolut gut und was böse, was falsch und was richtig ist, dass wir ihn vorbei rauschen lassen und uns entweder irgend etwas böses suchen und uns darauf stützen, um es zu beseitigen oder etwas gutes, um es zu verwirklichen.

Nicht, dass daran irgend etwas falsch, es nur böse wäre, es hält uns nur in dem ewigen Kreislauf der Unzufriedenheit mit uns oder der Welt und damit im Stress gefangen, immer irgend etwas tun oder lassen zu müssen.

Meine Oma hatte eine kleine, uralte, handgemachte Tafel aus hellem Holz an der Wohnungstür hängen, auf dem folgende Worte eingebrannt waren:

„Schön ist, was man nimmer hat, denn hat man's, hat man's wieder satt."

Offenbar waren unsere Vorfahren auch nicht die Dümmsten. Leben ist kein immer guter, richtiger, wohlwollender, authentischer, mitfühlender Zustand.

Es ist ein natürliches Fließen, ein ewiges Auf und Ab, immer in Bewegung, in der nur Ruhe, Frieden und Freude empfunden werden kann, wenn man bewusst, frei(willig) und voller Hingabe mit fließt mit allem, was gerade erscheint.

Frieden und Freude zu erkämpfen ist paradox und daher unmöglich.

Der Moment, in dem sie eintreten, bewusst erfahren werden und uns erfüllen, hat absolut nichts damit zu tun, was wir zuvor getan oder gelassen haben, sondern nur damit, dass wir spontan wieder vollkommen in den natürlichen Fluss des Seins eintreten.

Wenn wir dafür so faule Ausreden brauchen wie gut Sein, wohlwollend, mitfühlend, aufrichtig, um uns kurze Momente von Frieden, Freude und Erfüllung zu erlauben, ist nicht mit der Welt oder uns etwas faul, sondern nur mit unserer Perspektive.

Die lässt sich aber ganz leicht ändern, indem wir in den Moment eintauchen, alle magischen, esoterischen, religiösen, emotionalen, rationalen und spirituellen Modelle und Konzepte einfach das sein lassen, was sie sind: nette Ideen, und bewusst mit unserem GANZEN Sein, Denken und Fühlen leben, ohne uns an etwas fest zu halten - freihändig und ziellos auf den Wellen des Seins durch die Unendlichkeit surfen, die wir selbst sind. 🙏🔱🕉

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