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Beitrag vom 01.12.2019 13:48

Hier und jetzt

- ist alles, was es gibt, je gab und geben wird. Die Realität, die wir als gespielte Rollen, als Menschen erfahren, ist immer genau auf das beschränkt, was wir unmittelbar wahrnehmen, mit unseren Sinnen und unserem Körper erfassen und berühren können.

Alles, was darüber hinaus geht, räumlich oder zeitlich, ist NICHT real, nur Illusion, Vorstellung, ein Konstrukt des genialen Verstandes.

Das kann man immer wieder in allen möglichen spirituellen Lehren hören und lesen.

Es ist schon fast unmöglich, den Aufruf zur Besinnung auf das, was hier und jetzt wirklich ist, immer wieder zu überhören, überlesen, ignorieren, auszublenden.

Dennoch scheuen die meisten Menschen, die gerne noch aufrichtiger, toleranter, edler, weiser, spiritueller, mitfühlender, liebender, wohlwollender, wacher, freier, friedliebender sein wollen, als alle anderen, keinen Aufwand, sich immer wieder aus dem Hier und Jetzt in Vorstellungen, Träume von perfekten Welten mit perfekten Wesen ohne jegliche negativen Eigenschaften davon zu schleichen, das Hier und Jetzt damit zu leugnen, entwerten, ignorieren, verurteilen.

Und das nicht selten Jahrzehnte lang, immer auf der Jagd nach und im Kampf für die besseren Karotten, die noch bessere, einzig wahre Liebe, Spiritualität, Lehre, Weisheit, Philosophie, das absolute Mitgefühl, die vollkommene Authentizität - meist äußerst lieblos, nur ausgerichtet auf die eigenen für wahr und richtig befundenen Konzepte, Vorstellungen, Ideale, die eben mit dem bewussten Erleben der Realität, des eigenen Hier und Jetzt so gar nichts zu tun haben und erzwungen werden müssen.

Die Vorstellung, dass hier und jetzt schon absolut alles sein soll, was ist, je war und sein wird, ist eben für den vollkommen freien Geist, der in jedem Augenblick absolut alles sein kann, ob gut oder böse, vollkommen unerträglich, eine Beschränkung, ein Gefängnis.

Dabei sieht das nur aus der Rolle, dem menschlichen Dasein in einem beschränkenden, physischen Körper betrachtet so aus, wenn man seine wahre Natur vergessen hat oder permanent zugunsten von Idealen und Vorstellungen, rationalen, ethischen, moralischen, religiösen, spirituellen Konzepten in ein Korsett zwängt.

Dabei geht es gar nicht darum, alles sein zu lassen, gar nichts mehr zu tun, sich einseitig und dauerhaft für oder gegen etwas festzulegen. Das würde nie etwas ändern, sondern nur die Grenzen des eigenen Erfahrens und Erkennens verschieben, sich selbst in ein anderes Gefängnis verlegen.

Es reicht völlig zu begreifen, dass hier und jetzt schon unendlich, räumlich wie zeitlich vollkommen unbegrenzt, absolut perfekt und strahlend ist, niemals verbessert werden kann - und wir es in der gespielten Rolle nur fließend und begrenzt erfahren können, all unser Treiben und Streben nur Teil eines unendlichen Spiels ist, welches das Sein mit sich selbst spielt. 🥕🙏🔱☯️🌹

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