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Beitrag vom 25.10.2019 12:56

Immer wieder ein beliebtes Hobby von Menschen ist, entweder Gefühl oder Verstand in die böse Schublade zu stecken und das jeweils scheinbare Gegenteil zu verherrlichen, für das einzig Wahre, die unfehlbare Verbindung zum Sein zu betrachten, mit der man alles Gute erreichen und alles Böse abwenden könnte.

Dabei existiert doch das Eine ohne das Andere in der realen Welt, dem bewussten Erleben gar nicht.

Sämtliche Gefühle, ganz egal, wie man sie weiter aufspaltet, trennt und benennt, in verschiedenen Schubladen versorgt, für gut oder böse, falsch oder richtig, Wahrheit oder Einbildung erklärt, sind einfach DAS, ein einziger, abstrakter, kosmischer Impuls ohne Eigenschaften, Form, Wert, Ziel und Zweck.

Erst die Interpretation durch den Verstand verleiht ihm eine Form und damit eine scheinbare Bedeutung, macht ihn zur „unfehlbaren Intuition", zur Freude, Liebe, etwas positivem oder zur Angst, zum Schmerz, Leid, etwas negativem.

Der Verstand scheint dabei völlig selbständig vorzugehen, absolut jeden Impuls, der als Gefühl erscheint, ohne unser Zutun, ohne jede Möglichkeit der bewussten Kontrolle in Schubladen zu sortieren, Kategorien, die wir aus unserer Vergangenheit zu kennen glauben und für DIE einzige, unumstößliche Wahrheit halten.

Dabei ist der Verstand im Grunde nichts anderes, als ein Fahrrad, auf dem wir durch das unbegreifliche, unendliche, kosmische Unbekannte radeln.

Wir haben als Kind mühsam das Denken gelernt, die Erscheinungen zu unterscheiden, vergleichen, in Schubladen zu stecken, um uns vor ihnen sicher zu fühlen, indem wir sie zu etwas Bekanntem erklären.
Diesen Mechanismus haben wir so lange geübt, bis er scheinbar ganz von selbst ab lief, genau wie das Balancieren beim Radfahren, das unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern und so verhindern würde zu erkennen, wo wir überhaupt hin fahren.

Wir brauchen uns nur an unsere Kindheit zu erinnern, uns den Vorgang wieder bewusst zu machen, um zu erkennen, dass wir noch immer den EINEN, ewigen, kosmischen Impuls, eben einfach DAS, unaufhörlich in verschiedene Schubladen sortieren, ihn glauben oder verwerfen, ihm folgen oder davor weg laufen, uns mit ihm freudig und sicher fühlen, ängstigen, darüber aufregen oder ihn für bedeutungslos erklären.

Das ganze Theater spielt sich nur im Kopf ab, der Impuls bleibt immer einfach DAS, weder Gefühl, noch Verstand, weder falsch, noch richtig, weder gut, noch böse - sondern einfach absolut alles, was wir rein interpretieren. 🙏🔱☯️ॐ

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