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Beitrag vom 20.10.2019 16:16

DAS WORT ZUM SONNTAG

Natürlich wollen wir alle, zumindest meistens, einfach nur in Frieden, Gelassenheit und Freude leben und das Sein genießen.

Wenn uns das zufällig mal gelingt, wozu wir eigentlich gar nichts tun müssten, als alles bedingungslos anzunehmen, was erscheint, kann es natürlich schon mal vorkommen, dass wir es vor lauter Freude auch mit anderen teilen möchten.

Aber Pech gehabt, wenn das passiert, sind wir schon durch den Trichter ins Glas der unbewussten Identifikation geschlittert und halten das Innere für die ganze und einzige Wirklichkeit.

Denn das, was wir wirklich sind, ist schon absolut alles, was je war, ist und sein wird, da gibt es keine anderen, die man heilen, retten, befreien und mit denen man etwas teilen könnte.

Wenn die Idee des Teilens, die sowieso immer nach hinten los geht, weil wir nun mal gar nicht teilbar sind, ganz spontan aus unserem Inneren, dem Nichts auftaucht, denken wir darüber auch nicht nach, verfassen keine ganzen Bücher und seitenweise Facebook Posts mit bunten Bildchen und Konzepten, wie toll das Leben doch sein könnte, wenn nicht all die bösen anderen wären, die es schlecht machen, machen keine Pläne, geben keine Kurse, Seminare und Satsangs, spielen uns nicht als Weltverbesserer, Heiler und Coaches auf - sondern dann teilen wir es eben einfach, ebenso spontan und ohne jeden Gedanken an irgendwelche Folgen, ob nun besser oder schlechter.

Sobald wir nicht ganz spontan, ohne jeden Gedanken reagieren, ist es kein natürlicher Impuls, sondern nur das Ergebnis eines menschlichen, magischen, religiösen, esoterischen, rationalen oder spirituellen Konzepts, das wir irgendwo auf geschnappt haben und für ein absolutes Gesetz halten.

Alles, was nicht ohne Gedanken ganz spontan und mühelos fließt, ist erzwungen, nicht natürlich und kann nicht ausschließlich Gutes bewirken, egal, wie sehr wir uns selbst und gegenseitig das immer wieder einzutrichtern versuchen. Es geht immer früher oder später nach hinten los, erzeugt innere Spaltung, Widersprüche, Zweifel, Ängste, Wünsche, Ideale und Hoffnungen abseits der erlebten Realität und jede Menge innere und äußere Konflikte, die dafür umso realer sind.

Es reicht völlig, sich vollkommen so anzunehmen, wie man gerade erscheint, um absolut perfekt zu sein und voller Freude, Fülle, Liebe und Harmonie mit dem in Einklang zu leben, was JETZT gerade IST.

Alles, was darüber hinaus geht, ist Mindfuck, Manipulation, Aberglaube, nichts als vollkommen unrealistische Ideale, Träume, Illusionen - die man natürlich auch erfüllt, mit Freude und Harmonie erfahren kann, wenn man sich davon nicht aus dem wachen, bewussten Sein im Jetzt ziehen lässt, nicht versucht, die schlimme Zukunft, die es noch gar nicht gibt, zu „verbessern".
Es ist sowieso immer alles perfekt, nur erkennen wir es nicht, wenn wir uns die ganze Zeit auf die Fehler und das Reparieren konzentrieren und dabei das Gute völlig ausblenden, das gleichzeitig geschieht. 🙏🔱🥕

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