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Beitrag vom 18.10.2019 11:51

Film „Leben" ist gedreht, bereits im Kasten, wenn du ihn schaust.

Alles, was darin zu geschehen scheint, alles, was du wahr nimmst, denkst, fühlst und tust, ist längst gelaufen und nicht mehr zu ändern, wenn es bei dir ankommt.

Es stand schon unveränderlich fest, was du dir überlegst, fühlst, wie du urteilst und reagierst, wenn du diese Zeilen liest.

Die ganzen Macher, Schöpfer, Kämpfer, Coaches, Heiler, Weltverbesserer, die glauben, sie hätten die Macht, irgend etwas zu entscheiden, was sie denken fühlen, tun und lassen, können gar nicht anders, denn es stand schon fest und wenn es für sie geschieht, ist es schon längst vorbei.

So ist das für die gespielte Rolle, das denkende, fühlende Ich. Sie ist nur ein Schauspieler, eine Marionette, die nur „echt" rüber kommt, wenn sie es selbst glaubt.

Die Idee, alles, was erscheint, sei das Ergebnis, Produkt unserer Gedanken oder Gefühle, wir könnten und müssten alles kontrollieren, reparieren, heilen, retten und könnten das steuern, ist pure Selbstüberschätzung in der unbewussten Identifikation mit der Rolle und nur gespielt.

Der Glaube, wir bräuchten nur die richtige Einstellung, Stimmung, müssten uns nur ganz auf unseren Glauben, Intellekt oder unser Gefühl, unsere Intuition verlassen, um zu wissen, was geschehen wird und daraus ableiten zu können, was wir tun müssen, um es verändern, verhindern, erreichen, kontrollieren, manipulieren zu können, ist beliebt und weit verbreitet - weil bereits alles gelaufen ist und wir selbst daran nichts ändern können.

Wir können uns nur gegen das, was erscheint auflehnen, kämpfen, es ignorieren oder es einfach annehmen. Und selbst das ist schon passiert, wenn wir es tun.

Von jenseits der gespielten Rolle, der Idee und Überzeugung, eine abgetrennte Person zu sein, ergibt sich die Frage gar nicht, ob alles vorbestimmt, abgedreht, schon fix und fertig im Kasten ist oder wir es verändern, kontrollieren, manipulieren können.

Es ist ganz glasklar, dass immer Beides gleichzeitig zutrifft und sich auch gar nicht widerspricht. Das erscheint nur in den Perspektiven der gespielten Rolle so, weil sie so gespielt wird.

Ein Problem damit haben nur Menschen, die so gespielt werden, dass sie einseitig Stellung beziehen müssen und glauben, ausschließlich die gespielte Person, das Ich zu sein, das nicht mal 0,0001% ihres (oder unseres) Wesens ausmacht.

Wer so gespielt wird, dass er sich der untrennbaren Verbindung mit der unendlichen Leere, in der alles erscheint und der Fülle der Erscheinungen bewusst ist, wird sich solche albernen Fragen gar nicht erst stellen, ob er irgendwas an einem bereits abgedrehten Film ändern könnte.

Jede Macht und jedes Wissen ist und bleibt nur eine Perspektive, eine völlig real erfahrbare Illusion der gespielten Rolle, Teil einer Szenen des bereits abgedrehten Films. So viel wir auch strampeln mögen und uns versuchen, etwas anderes einzureden - das ist auch nur gespielt und schon abgedreht. 😝🙏🔱☯️ॐ

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