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Beitrag vom 30.09.2019 00:03

Wenn wir alle alles sind, was je war, ist und sein wird, ist natürlich auch alles, was uns in den Sinn kommt, unser „eigenes Ding". Das begründet keine Schuldgefühle, die würden sowieso nichts ändern oder besser machen.

Und ich erwähne es ja immer wieder, ob es uns nun passt oder nicht, alles, was erscheint, ob nun Vorstellungen, Gedanken, Gefühle über uns selbst oder die Welt „da draußen", tut das ja IN UNS selbst, nicht in irgend jemand anderem.
Also sind wir alle Erleuchtete, Heilige, Weise, Heiler, Lehrer, Vorbilder, Verblendete, Egoisten, Dummköpfe, Verbrecher, Schüler, abschreckende Beispiele, Mörder und stellen uns nur vor, es wäre „da draußen", um bloß nichts damit zu tun zu haben.

Im Grunde ist absolut alles, was nicht gerade genau in diesem Moment geschieht, nur Vorstellung, vom Verstand erzeugte Illusion zu unserem Schutz. Jede Erinnerung wie auch jede Idee von Zukunft.

Das Witzige daran ist nur, dass das, was wir mit unserem Verstand schützen wollen, sowieso unsterblich und unverletzlich ist und so etwas wie Schuld oder Gewissen gar nicht kennt, weil es nicht wertet und urteilt. Dass wir immer die Zukunft verbessern und vergangene Fehler und unangenehme Erfahrungen vermeiden oder verhindern wollen, kommt nur daher, dass wir uns immer mit diesem sterblichen Körper und dem dazugehörigen Ich verwechseln.

Deswegen kann ich nur immer wieder betonen: Jetzt ist alles, was wir haben. Jede Vorstellung von einer besseren oder schlechteren Vergangenheit oder Zukunft ist Illusion, geboren aus der Vorstellung, wir könnten und müssten uns verbessern, entwickeln, einen wertvollen Beitrag zum kollektiven Bewusstsein leisten und ähnlichen Quatsch, der uns davon abhält, das Jetzt voll bewusst mit Freude und Hingabe anzunehmen und zu leben.

Die dummen Begründungen der modernen, pseudospirituellen, sich für besonders wach, weise und heilig haltenden Menschen, dass wir alle uns ununterbrochen darum bemühen müssten, die besten Menschen aller Zeiten zu sein, ist genau das, was zur Schuld führt und uns immer wieder versagen lässt. Wer wirklich wach und bewusst ist, in sich selbst ruht, käme gar nicht auf die Idee, andere Wesen absichtlich zu schädigen und braucht sich folglich auch nicht ununterbrochen darum zu bemühen, ein „guter" Mensch zu sein, besonders sozial und mitfühlend irgendwelche dämlichen und widersprüchlichen Konzepte zu befolgen.

Das kommt alles nur vom Verstand und kann nur scheitern, zu immer neuen Fehlern und der Illusion von Schuld führen, die man sich dann natürlich nicht selbst eingestehen kann, sondern auf andere da draußen projiziert. Ein wahrhaftiger, authentischer, „guter" Mensch muss sich nicht bemühen, selbst dazu zwingen oder gar gezwungen werden. Im Gegenteil, das funktioniert überhaupt nur, wenn es tief aus dem Inneren kommt und nicht irgendwelchen gerade modernen, albernen spirituellen Konzepten entspringt. 🔱🕉☯️

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