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Beitrag vom 26.08.2019 10:48

Manche Leser meiner Beiträge mögen vielleicht den Eindruck haben, ich wolle sie ihrer geliebten Illusionen berauben.

Vielleicht, um mich als etwas Besseres zu fühlen oder darzustellen. Das ist aber nicht meine Absicht.

Ich schreibe nur aus reiner Freude am Sein und Tun, was schon vollkommen erfüllend ist.

Wer in der Illusion der Trennung lebt, wird sowieso immer nur das erkennen, verstehen und annehmen können, was die Grenzen zulassen, die er selbst setzt und festhält, um sich als ein Jemand fühlen zu können.

Dennoch ist in jedem Beitrag die Chance enthalten, die eigenen Konzepte, Dogmen und Vorurteile und die scheinbar dahinter stehende Person als Illusionen, Täuschungen, Produkte der Ängste, Wünsche und Hoffnungen zu erkennen, die diese scheinbare Person definieren.

Das allein genügt schon völlig, um sofort gelassen, befreit, erfüllt und spielerisch in tiefer Freude am Sein damit umzugehen, anstatt sie loswerden, bekämpfen, ignorieren oder verhindern zu wollen.

Wir sind alle schon immer vollkommen freier Geist und gespielte, gefangene, an Regeln und Gesetze gebundene Personen und werden es auch immer bleiben.

Der scheinbare Widerspruch darin existiert nur in der Perspektive der gespielten Rolle, der Illusion der Person, die glaubt, gefangen zu sein und nur Befreiung, Erleuchtung, Glück, Freude und Erfüllung finden zu können, wenn sie alles „richtig“ macht, sich immer genau an all ihre selbst gemachten und sozialen, oft total widersprüchlichen Konzepte, Regeln, Gesetze und Dogmen hält.

Für diese gespielte Person gibt es keine endgültige Befreiung, Erleuchtung, keine „Endlösung“, denn sie ist nur eine Illusion, eine Täuschung, das kosmische Spielzeug des Geistes, der wir wirklich sind, um individuelle Erfahrungen machen zu können.
Sie braucht die Grenzen, um überhaupt existieren zu können, denn die sind das, was ihre Form definiert.

Der freie Geist, der wir wirklich sind, trennt sich nur scheinbar in einen bewussten und einen unbewussten Teil, erlebt und fühlt die Individualität, was sich gar nicht echt anfühlen würde, wenn er in der gespielten Rolle nicht unbewusst und gefangen wäre.

Und er ist als das ungeteilte Ganze, das wir wirklich sind, von allem was die Rolle erlebt, denkt und fühlt, gleichzeitig zutiefst bis in den innersten Kern getroffen, ergriffen und völlig unberührt.

Wer das erkennt, versteht und annimmt, erkennt auch, dass er nie gefangen oder verblendet war, nie befreit oder erleuchtet werden könnte oder müsste, nie irgend etwas verhindern oder erreichen, verbessern oder beseitigen - und spielt seine Rolle einfach ganz entspannt weiter. 😉😊🙏🔱🕉☯✨

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