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Beitrag vom 08.07.2019 11:49

Das Spiel der Kräfte im Universum ist faszinierend, atemberaubend. Jede Einzelne kann sowohl als das abgrundtiefe Böse wahrgenommen, erlebt, gedacht, gefühlt, erfahren werde, wie auch als das absolut nur Gute.

Der Wert der Kräfte, ob positiv oder negativ, ergibt sich immer erst aus dem Vergleich mit anderen, die von ihnen verschieden erscheinen.

Je positiver oder negativer eine Kraft wirkt oder erscheint, umso mehr wirkt oder erscheint irgendwo eine andere entgegengesetzt.

Die absolut dämliche und größenwahnsinnige Idee, eine Welt „erschaffen" oder durchsetzen zu können, die nur gut ist, in der es nichts Böses, nichts Negatives gibt, würde vollkommenen Stillstand bedeuten, Tod, absolute Leere, denn das Gute allein kann und wird es nie geben, weil es nur als solches zu erkennen und werten ist, wenn man es von seinem Gegenteil unterscheiden kann.

In unserem Körper sterben jeden Tag unzählige Zellen und entstehen Neue. Leben und Tod, Freude und Leid, Gut und Böse sind nichts Einseitiges, was angestrebt, erreicht, durchgesetzt oder geleugnet, beseitigt, verhindert werden könnte, sondern nur entgegengesetzte Seiten, Perspektiven eines unaufhörlichen Prozesses, der Leben und individuelles Bewusstsein erst ermöglicht.

Wie schwachsinnig muss man also sein, eine nur gute Welt erschaffen zu wollen, wenn sich nicht mal 2 Menschen in allem einig sind, was überhaupt Gut und was Böse ist? So selten dämlich, an dem eigenen Ast zu sägen, das, was die eigene Existenz erst ermöglicht, das ewige Spiel der einander entgegen wirkenden Kräfte durch die Beseitigung der unerwünschten Hälfte total aus dem Gleichgewicht und zum Stillstand bringen zu wollen.

Dabei macht es kosmisch betrachtet nicht mal einen Unterschied, ob jemand in einem bestimmten Moment Freude oder Leid empfindet, Spannung oder Gelassenheit, Liebe, Angst, Wut, Mitgefühl, Ekstase, Langeweile oder Gleichgültigkeit.

Es wirkt nur ganz allein auf ihn, darauf, ob er sich in seiner gespielten Rolle wohl fühlt oder nicht. Und das hängt auch nicht von irgendwelchen äußeren Formen, Erscheinungen, den Kräften an sich ab, die haben allesamt das Potential, sowohl als gut, wie als böse erfahren, wahrgenommen und gefühlt zu werden.
Es liegt einzig und allein daran, wie ein einzelner Mensch die Erscheinungen, die Kräfte, zu einem gegebenen Zeitpunkt als die eine Hälfte eines größeren Ganze zu erkennen vermag, die nicht ohne ihr Gegenteil sein kann und Beide vollkommen anzunehmen.

Es ist kosmisch betrachtet, für das unbegreifliche, große Ganze völlig unerheblich, ob ein Mensch, ein einzelnes Wesen Freude oder Leid empfindet. Wenn irgendwo das eine geschieht, tut es irgendwo anders das Gegenteil. Das Universum gerät nie aus dem Gleichgewicht, nicht für eine Nanosekunde, sonst würde es sich ganz auflösen.

Wenn wir also irgendwo ein leidendes Wesen wahrnehmen, werden wir unweigerlich selbst darunter leiden, uns zum Handel und Helfen gezwungen sehen, damit ein Leid beseitigen, während irgendwo ein anderes entsteht, solange wir nicht das Ganze erkennen und als solches mit all seinen positiven und negativen Seiten vollkommen annehmen, Und wir werden dem immer wieder begegnen, immer wieder gezwungen sein, zu handeln, bis wir es annehmen.

Es nützt absolut gar nichts, das Leid beseitigen oder die Freude verbreiten zu wollen, solange wir so töricht sind und glauben, damit am Sein etwas zu ändern, verbessern zu können. Wir halten uns damit nur selbst in der Endlosschleife des ewigen Kampfes Gut gegen Böse gefangen und leiden weiter.

Nur die Erkenntnis und völlige Annahme des ewigen Spiels der kosmische Kräfte, die sich gegenseitig bedingen, vermag uns zwar nicht vom Ego, dem Ich dem Auf und Ab der gespielten Rolle, aber der unbewussten Identifikation damit und aller daraus resultierenden Schmerzen, Leiden, Ängsten, Wünsche und Hoffnungen zu befreien.

Sie existieren weiter, das Spiel geht weiter, bis in alle Ewigkeit und ist auch weiter ein Teil von uns, betrifft und ergreift uns zutiefst, aber wir sind nicht mehr dazu gezwungen, zu reagieren, sind frei, wirklich aus eigenem freiem Willen zu handeln, zu helfen, oder es zu lassen - in dem Bewusstsein, dass es gar keinen Unterschied macht, außer wie ganz allein wir selbst uns dabei fühlen.

Wie andere sich fühlen, hängt nicht von uns ab, sondern nur davon, wie sie das, was gerade erscheint, annehmen können oder sich dagegen auflehnen, es bekämpfen und unterdrücken.

Wir können ihnen nicht helfen, denn das würde ihre Freiheit unterdrücken, es so anzunehmen, wie es gerade erscheint oder sich weiterhin dagegen aufzulehnen.

🙏🔱🕉☯️

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