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Beitrag vom 13.05.2019 00:01

Die meisten spirituellen Menschen geben vor und glauben meist sogar daran, dass sie nur das Wohl aller Wesen im Sinn haben.

Was sie dabei sehr gern ganz großzügig übersehen ist, dass sie sich in einer dualistischen Welt, die ganz auf der Existenz von Gegensätzen beruht, immer ebenso dualistisch auf eine Seite schlagen und sich damit automatisch gegen die entgegengesetzte, für die Existenz ebenso wichtige Seite entscheiden.

Da sie ja alle nur ganz dualistisch die einseitig „Guten“ sein, sich selbst und jeden und alles verbessern und entwickeln wollen, ob es das nun über sich ergehen lassen möchte oder nicht, weigern sie sich, zu akzeptieren oder auch nur zu erkennen, dass sich am Sein absolut gar nichts ändern lässt, weder zum Guten, noch zum Schlechten, ohne dass es sich schon in diesem Moment ausgleicht.

Sie glauben an die Lüge und halten verbissen daran fest, nur das Gute für das Ganze im Sinn zu haben und es gegen jeden Widerstand im scheinbaren Außen durchsetzen zu können und müssen.

Dabei haben die Meisten absolut keine Ahnung oder Vorstellung, was dieses Ganze überhaupt ist. Sie sehen nur die wenigen Erscheinungen, die Menschen, Wesen und Dinge, die sie lieben und mit aller Gewalt glücklich machen wollen und die wenigen „bösen“ Dinge, das Leid, das auf der Welt zu geschehen scheint und beseitigt oder verhindert werden müssen, klammern sich daran fest wie kleine Kinder an ihr Lieblingsspielzeug und übersehen dabei völlig all das Glück und die Freude, die gleichzeitig auf der Welt geschehen.

Sie haben weder eine Vorstellung, noch ein Gefühl dafür, das alles auf der Welt sich in einem absolut perfekten Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, Falsch und Richtig abspielt, das kein Wesen je zu stören, herbeiführen oder erhalten vermag, obwohl absolut jedes Wesen mit jeder Handlung, gut oder böse, dazu beiträgt.

Es geht überhaupt nicht darum, religiöse oder spirituelle Gesetze und Konzepte zu (er)finden und mit Gewalt zu verbreiten, auch wenn man dieses Spiel, den ewigen Kampf für das Gute, ein ganzes oder auch 10, 100 oder 10.000 Leben lang spielen kann, ohne dem Ideal der perfekten Welt jemals auch nur einen Schritt näher zu kommen - weil sie schon längst perfekt ist.

Es geht um absolut gar nichts, auch nicht darum, irgend etwas zu erkennen, anzunehmen, weiterzugeben, zu erreichen, verbessern, bekämpfen oder verhindern.

Das Beste, was ein Mensch mit seinem Leben anfangen kann, ist sich dessen bewusst zu werden, das Spiel zu durchschauen und ganz bewusst, sich dessen vollkommen gewahr, dass seine Taten absolut nichts ändern werden, dennoch weiter „Gutes“ zu tun oder „Böses“ zu lassen, wie es ihm gerade „besser“ erscheint, ob es nun persönlich oder allgemein, logisch oder gefühlt, rational oder spirituell, gut oder böse gewertet wird, um mit sich selbst und der Welt in Einklang zu bleiben - in dem Wissen, dass es niemals am Gleichgewicht des ganzen Seins das Geringste zu ändern vermag, sondern immer dazu beiträgt.

Alles Andere ist unbewusster, egozentrischer Nonsens, Ego-Bestätigung, Selbstbeweihräucherung, Verblendung, spirituelle Überheblichkeit. 🙏🔱💖

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