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Beitrag vom 29.04.2019 12:40

DAS WORT ZUM MONTAG

Das wohl weitaus beliebteste Spiel der Menschen ist die Suche. Die meisten verbringen mehr als die Hälfte ihres Lebens damit, zu suchen: Erleuchtung, Befreiung, Liebe, Wohlstand, Freude, Glück, Familie, Sicherheit, Frieden, materielle Werte, Gefühle, Wissen, sich selbst, den Sinn des Seins.

Und alle finden - immer wieder - genau das, was sie suchen. Denn im Grunde sind wir ja alles selbst, was wir suchen und selbst das, was wir nicht suchen.

Bei der Suche, ganz egal, wonach, geht es auch gar nicht ums Finden, denn alles, was wir je finden könnten, sind wir ja schon. Es geht um das Spiel der Suche.

Daher finden wir ja auch alle immer wieder - und kaum haben wir gefunden, wenden wir uns wieder der Suche zu, weil wir sie aus einer spontanen Idee heraus mal zum Sinn unseres Seins erklärt haben oder es irgendwo so gehört oder gelesen haben und zur Gewohnheit, zur Sucht geworden ist, immer weiter zu suchen.

Selbst wenn wir längst alles haben, es in unserem Leben wirklich an nichts mehr mangelt - dann suchen wir uns eben einen neuen Mangel, vorzugsweise im Außen.

Selbst wenn wir längst alles gefunden haben, oder uns längst bewusst geworden ist, dass wir nie irgend etwas anderes finden können, als das, was wir schon immer waren, sind und sein werden, bleiben wir Suchende. Wir kümmern uns um Andere, suchen nach Möglichkeiten, ihnen helfen, das zu finden oder bekommen, was wir für sie als gut und richtig befinden.

Aus der Suche kommt keiner je raus, weil sie ein Teil von uns ist, schon immer war und sein wird, weil nun mal alles in uns ist.

Zur Ruhe kommen, unendlich erfüllende Momente tiefen, inneren Friedens, unvorstellbarer Freude, unermesslicher Liebe und Erfüllung wollen und können wir gar nicht finden, denn dann hätte ja die Suche, der Sinn unseres Daseins, die Motivation hinter all unserem Denken, Fühlen und Handeln, ein Ende.

Dennoch gibt es die Möglichkeit, totale Erfüllung und völligen Einklang mit dem ganzen Sein zu erfahren und fühlen, ist es jederzeit erreichbar für jeden:

Das ganze Sein genau so anzunehmen, wie es gerade erscheint, einschließlich allem Falschen, Bösen, der ganzen Ungerechtigkeit, Zerstörung, allem Schmerz und Leid, der ewigen Suche, wie auch allem Guten, Wahren, Schönen, der Freude, Liebe, Erfüllung, dem Finden.

Denn alles, was es im Leben zu tun gibt, ist zu erkennen, dass wir selbst all das schon immer waren, sind und immer sein werden, es keine Nanosekunde nicht waren, also absolut nichts davon gefunden, erreicht, erschaffen, herbeigeführt, beseitigt oder verhindert werden könnte - und trotzdem ganz bewusst weiter so zu tun, als wäre es ungeheuer wichtig, irgend etwas zu finden, erreichen, bewirken, beseitigen oder verhindern. 🙏🔱🕉☯💖

Das Leben ist vorgestellt, gedacht, wahrgenommen und gefühlt vollkommen real und echt - aber gleichzeitig nur gepirscht, Maya, ein ebenso schrecklicher, wie wunderbarer Traum, eine Illusion, eine Täuschung. Und Aufwachen geht nicht, denn dann wäre der, der aufwacht auch verschwunden. 🙏🔱🕉☯💖

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