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Beitrag vom 09.04.2019 19:26

Konzepte sind ja, wie fast alles, was wir uns so in unserer Genialät ausdenken, selbst schon so ein geniales Konzept, mit dem wir die Welt verbessern oder zumindest Schlimmeres verhindern wollen. Selbst das Konzept der Konzeptlosigkeit.

Auffällig daran ist, dass es immer darum geht, ein Werkzeug zu basteln, mit dem wir für die Zukunft entweder etwas beseitigen womit wir jetzt schon nicht klar kommen, Angst haben, irgendwann mal nicht klar zu kommen oder eine Zukunft zu erschaffen, mit der wir besser klar kommen.

Und hier sei nochmal ausdrücklich daran erinnert, das dieses ganze Theater um universelle Liebe und Mitgefühl auch nur ein Ausdruck davon ist, dass es im Sein Erscheinungen gibt, mit denen WIR selbst genau JETZT nicht klar kommen und ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass es allen anderen ebenso geht - und wenn nicht so gehen soll, wofür wir dann auch mit aller Macht kämpfen.

Sie dienen also einzig und allein dem Zweck, vor unserer Unfähigkeit zu fliehen, die perfekte Schönheit der ganzen Schöpfung genau jetzt zu erkennen, anzunehmen und zu würdigen.

Wenn man das Sein als Ganzes in seiner Vollkommenheit und unendlichen Schönheit erkennt, gibt es nichts mehr zu ändern, verbessern oder verhindern. Nicht mal Konzepte, denn die sind ja Teil davon.

Man erkennt sie als amüsanten Zeitvertreib, wenn gerade mal keine anderen, wesentlichen Impulse vorliegen, spielt mit ihnen, ohne sie verabsolutieren, verbreiten, verteidigen zu müssen.

Oder zumindest als Orientierung, nach der man sich künftig verhalten könnte, wenn man in einer Angelegenheit nicht sicher ist.

Sobald sie aber zum Gesetz erhoben werden, mit allen Mitteln versucht wird, ihnen immer gerecht zu werden, sie zu verbreiten und sie gegen alles und jeden ohne jegliche Berücksichtigung dessen, was gerade tatsächlich in uns vorgeht und ob die Konzepte das bewusste, erfüllte, freudige Erleben des Augenblicks begünstigen oder verschlechtern verteidigen, dann sind wir ihnen voll auf den Leim gegangen, haben sie, meist aus Angst oder purer Gewohnheit, über das Göttliche, das Sein an sich gestellt und uns damit selbst in innere Widersprüche verwickelt, die wir nicht einmal sehen, sondern mit etwas Glück höchstens fühlen.

Das Sein braucht keine Konzepte für eine bessere Zukunft, um die Fehler der Vergangenheit oder unsere Vorstellungen zu verhindern, was alles Schlimmes passieren könnte oder möglicher Weise gerade auch irgendwo auf der Welt passiert - denn ES ist schon perfekt, war es immer und wird es immer sein.

Ohne das Sein, wie ES gerade erscheint abzulehnen, schlecht zu reden, es zu entwerten, ihm durch positive oder negative Vorstellungen von Vergangenheit und Zukunft zu entfliehen, ist schon alles in Ananda, auf harmonische Weise perfekt miteinander verflochten und Konzepte, die selbstverständlich dazu gehören, sind reine, geistige Spielerei, die man ganz natürlich SEIN lässt, wenn man damit überall auf Widerstand stößt, sich immer wieder im Kreis dreht und dieselben "Fehler" bekämpfen muss, die erst durch egozentrische, persönliche Wertung etwas negatives geworden sind. 🙏🕉☯️😉

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