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Beitrag vom 13.02.2019 11:33

Die allseits immer wieder beliebte und stets aktuelle Frage: Ist alles vorherbestimmt oder „haben“ wir einen freien Willen?

Wie jede Frage kommt sie vom Verstand, der beschützen und verbessern will. Zum „Problem“ wird das immer nur für die Person, die gespielte Rolle, wenn man sich mit ihr verwechselt.

Die Frage nach der Vorbestimmung stellt sich dann auch nur aus der Perspektive des Ich, der gespielten Person, die das Unbekannte fürchtet und deshalb wissen will, was auf sie zukommt, ob und wie sie es kontrollieren kann.

Diese Frage, und da war ich mit Werner Ablass nicht so ganz einverstanden, kann man nicht plump und einseitig dualistisch mit ist so oder ist nicht so beantworten, weil beide Perspektiven eingenommen werden können und sowohl wahr als auch falsch sind.

Wer sich die Frage überhaupt ernsthaft stellt, ist ja schon auf den Verstand herein gefallen, der damit aber gar nichts Böses beabsichtigt hat, sondern eben nur seiner „Aufgabe“ nachgeht, zu schützen und „verbessern“.

Wie soll er aber was verbessern, das an sich schon perfekt ist und gleichzeitig nur ein Traum, eine Illusion?

Und auch da gilt in der dualistischen Existenz, der Erfahrung der Trennung von Ich und Welt wieder: klar geht je nach Perspektive auch das und ist unmöglich.

Im Erfahrungsraum der physischen Existenz, der gedachten und gefühlten Trennung gibt es keine dauerhaften Einsichten und Erkenntnisse, keine einseitigen dualistischen Antworten, die dauerhaft, immer und für jeden gültig sind. Und doch erleben wir in der gespielten Rolle absolut alles als einseitige, dualistische Wahrheiten, die wir aus der gegenwärtigen Perspektive meist als unumstößlich erfahren.

So mag in der gespielten Rolle alles mal vorherbestimmt wirken und mal vollkommen frei.

Wenn es gelingt, die Identifikation mit den scheinbar festen Grenzen der Rolle bewusst zu machen und als vorübergehende Täuschung zu erkennen, eben eine willkürlich heraus gegriffene, eng begrenzte Perspektive auf das ewige Sein, das wir wirklich sind und sich jedem Begreifen entzieht, dann wird schnell klar, dass all diese einseitigen Perspektiven sowohl wahr als auch falsch sind und nichts weiter, als Strohhalme, an die sich die gespielte Rolle aus Angst klammert.

Wir sind schon DAS, waren es schon immer und werden es auch immer bleiben, ganz egal, ob das scheinbare Geschehen der gespielten Rolle nun vorbestimmt erscheint oder die Rolle an Kontrolle glaubt.

Das sind Beides nur entgegengesetzte Perspektiven auf das perfekte Sein, was sowieso gerade Geschieht. 😉😊🕉️

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