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Beitrag vom 23.11.2018 23:01

Dualisten - und das sind wir alle, einschließlich mir - können gar nicht anders, als aus Dualismus und Nondualismus ein dualistisches Gegensatzpaar zu machen und dann zu glauben, sie müssten sich nur für die „richtige" Seite entscheiden, damit endlich die Welt, sie selbst und alles andere wieder „in Ordnung" kommen.

☯️

Das Ganze enthält aber schon immer Beides, nicht als Gegensatzpaar, sondern als Einheit, die gar nicht getrennt werden kann, sich gegenseitig bedingt, durchdringt und umschließt.

☯️

Wer sich selbst oder irgend eine andere Person für einen Nondualisten hält, hat sich natürlich auch nur dualistisch auf eine Seite geschlagen, denn wir sind das Ganze, jeder Einzelne wie alle zusammen, ganz egal, wie sehr wir uns an die begrenzte Rolle klammern, die wir hier spielen und wie wir sie bezeichnen, was wir dabei denken und fühlen.

☯️

Das, was wir wirklich sind, wenn wir mal über den Tellerrand unserer begrenzten Rolle hinaus schauen, ob nun dualistisch oder nondualistisch, sind und bleiben immer das Ganze, also sowohl die gespielte Person mit ihrem scheinbar begrenzten Bewusstsein, als auch das Abstrakte, Unbekannte, Geistige, vollkommen freie, göttliche Bewusstsein.

☯️

Als Ich, scheinbar abgetrenntes Wesen, Person, die gespielte Rolle werden wir nie das Ganze in seiner wahren, unbegrenzten Natur erfahren, erkennen, verstehen, erfühlen oder auch nur vorstellen können.
In dem Augenblick, in dem sich die natürliche Erkenntnis des Ganzen als eine untrennbare Einheit einstellt, die nur scheinbar aus unendlich vielen getrennten Teilen besteht, existiert die Person, das Ich, das Bewusstsein der gespielten Rolle zwar weiter, es ist aber keiner mehr da, der sich damit identifiziert.

Das ereignet sich in unser aller Leben immer wieder. Es sind die Momente, die wir erfüllt, voller tiefer, innerer Freude erfahren. In diesen Momenten spielen gut und böse, falsch und richtig, dualistisch und nondualistisch absolut keine Rolle mehr - und jede.

Wir können sie nicht herbeiführen, durch keine Technik, kein Programm, keine Übung, kein Ritual, Gebet, keine Gedanken und keine Gefühle.
Das reden wir uns nur gern „hinterher" ein, wenn wir uns schon längst wieder unbewusst ganz dualistisch mit dem Ich, der Person, der gespielten Rolle identifiziert, uns hoffnungslos in sie verstrickt haben und meinen, wir müssten oder könnten irgend etwas kontrollieren, uns dem natürlichen Fluss der abstrakten, unbekannten, unberechenbaren, kosmischen Kräfte auch nur für eine Nanosekunde entziehen.

Aber selbst das folgt alles dem kosmischen Fluss. Keiner hat sich je da heraus bewegt, außer in seinen eigenen Gedanken. ☯️🕉️😊

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