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Beitrag vom 13.11.2018 08:20

Wenn man die Begriffe mal wörtlich nimmt, ist die phänomenale Ebene, oder besser Sphäre, auch Welt der Erscheinungen genannt, nur eine leerer Projektionsraum, in den der Schein 3dimensionale, geruchs-, geschmacks- und gefühlsechte Objekte in unendlich hoher Farbauflösung sowie Pixeldichte und mit unübertrefflichem Sound als Phänomene, Objekte und Ereignisse, eben Erscheinungen projiziert.

Aus der gespielten Rolle mit ihren eng begrenzten Perspektiven betrachtet wirkt dies virtuelle Realität natürlich echt und absolut. Was auch ohne die Grenzen gar nicht möglich wäre, denn sie erlauben es erst, die Phänomene, die Objekte und Ereignisse zu isolieren, getrennt zu betrachten - und damit von allem Anderen zu unterscheiden.

Zu den Phänomenen, die da projiziert werden, zählt natürlich ziemlich weit vorne das der Zeit, die ja praktisch alle anderen erst ermöglicht.

Und genau auf diese Projektion fallen wir dann auch immer wieder mit Vorliebe rein.

Das scheinbar abgetrennte, süße, kleine, empfindliche und deshalb ängstliche Bewusstsein, das wir dann für uns halten, obwohl es ja auch in uns ist und nicht wir darin, will sich immer schützen und sucht dazu ständig, das ganze Leben lang, nach Kausalitäten, nach Ursachen und Wirkungen, um über die Ursachen die Welt oder zumindest ihre Wahrnehmung zu kontrollieren - alles Unangenehme, Negative zu verhindern oder beseitigen und uns als Schöpfer aufzuspielen in dem Wahn, wir könnten das Angenehme erschaffen, wenn wir uns nur mit aller Macht brav dahin entwickeln.

Das ist natürlich auch ein herrliches Spiel, was der Angst und allen negativen Erfahrungen das Gefühl von Macht entgegen setzt.

Dem Kosmos ist es aber völlig , der kennt gar keine Zeit und natürlich dann auch keine Ursachen und Wirkungen.
Er reagiert, antwortet auf alles, was wir denken, fühlen, tun und lassen sofort.
Seine Reaktion ist von unserer Aktion gar nicht getrennt, es sind beides nur gleichzeitige, einander entgegen gerichtete Strömungen des Scheins, der die Phänomene er-scheinen und verschwinden lässt.

Wir bekommen also die Antwort auf die Frage, ob wir in Harmonie sind mit dem ganzen Sein, dem Geist, dem Selbst, dem Göttlichen, oder mit was für irreführenden Begriffen wir ES auch immer bezeichnen, immer schon in dem Moment die Antwort - dadurch, dass wir uns dabei gut oder schlecht fühlen.

Das passt natürlich dem kleinen Kontrollfreak in uns überhaupt nicht, der sich als Schöpfer aufspielen und alles Negative im Leben beseitigen und verhindern, sich selbst, und weil er ahnt, das er gar nicht von den Objekten seiner Betrachtung getrennt ist, auch alle anderen und die ganze Welt entwickeln, zum Guten wenden, perfekt machen will - was sie ja längst ist.
Sonst könnten wir und die ganze Welt gar nicht existieren. Nicht mal als Idee oder Vorstellung.

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