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Beitrag vom 05.05.2018 14:17

ENTSCHEIDUNGEN

Wir treffen in der gespielten Rolle täglich Millionen von Entscheidungen, doch geschätzt 99% davon unbewusst.

Das geschätzte, eine Prozent, so hoffen wir, ist das, was unsere Zukunft maßgeblich in die „richtige" Richtung führt - und nehmen es entsprechend ungeheuer wichtig. Womit wir uns zu Wichten machen. Denn was geschieht, ist nicht die Folge dieses einen Prozents, sondern der Gesamtsumme aller bisherigen Entscheidungen unseres Lebens.

Es ist NIE nur eine einzelne Entscheidung, obwohl jede den Ausschlag in eine bestimmte Richtung geben kann.

Carlos Castaneda beschreibt das sehr schön in einer Geschichte, als er mit seinem Lehrer Don Juan in den Bergen unterwegs ist und plötzlich stehen bleibt, um seinen Schuh neu zu binden.
Auf dem weiteren Verlauf der Wanderung donnern vor ihnen Felsen auf den Weg und Don Juan bemerkt, dass die jetzt tot wären, wenn er sich nicht den Schuh gebunden hätte.

Das deutet auch auf die Erkenntnisse der Chaos-Forschung hin, die davon ausgeht, dass gültige Aussagen über Entwicklungen von der Komplexität des Gesamtsystems abhängen.
Je komplexer ein System ist, umso unvorhersehbarer werden die Folgen jeder Änderung.

Die Entwicklung in einem so komplexen System wie unserer individuellen und kollektiven Realitäten ist praktisch nur durch Raten vorhersehbar, aber weder steuerbar noch aufzuhalten.

Auch wenn wir noch so sehr daran glauben WOLLEN, wir hätten ES voll im Griff, könnten alles kontrollieren, vermeiden, lösen und erschaffen.
Der gespielte Wicht will in seiner Rolle eben wichtig sein, obwohl es kosmisch betrachtet gar keine und jede Rolle spielt, was er denkt, fühlt, tut und lässt.

Alles, was wir denken, fühlen und tun, scheint zu dem zu führen, was geschieht - nicht nur eine einzelne Entscheidung und auch nicht nur das geschätzte, eine Prozent, das wir bewusst treffen.
Und dennoch stand schon genau fest, wie wir uns entscheiden, ob bewusst oder unbewusst sowie auch alles, was daraus folgt.

Unsere Entscheidungen, Handlungen und Unterlassungen sind wichtig, geben den Ausschlag, verändern alles - aber auch nur für den vermeintlich vom Ganzen abgeschnittenen Wicht.

ALLES ist vorherbestimmt, einschließlich all unserer Entscheidungen UND gleichzeitig vollkommen frei. Wer sich auf die eine oder andere Seite ziehen lässt, versucht, Entscheidungen zu vermeiden oder Wicht-Ich zu nehmen, wird unbewusst, gerät unweigerlich aus dem GleichgeWicht, setzt sich Stress und Enttäuschung aus, verschiebt das erfüllte, bewusste SEIN vor sich her in die ZUKUNFT, die niemals kommen wird.

Da nützt auch keine Disziplin, keine Zurückhaltung, kein Wille, kein Konzept und keine noch so ausgefeilte religiöse, esoterische, ethische, moralische, menschliche, rationale oder spirituelle Technik etwas.

Das ist alles nur netter Zeitvertreib, der am SEIN in Ananda, der Glückseligkeit, dem Paradies auch nichts zu ändern vermag, weder positiv, noch negativ.

Mehr oder besser als SEIN, was WIR sind, schon immer waren und sein werden, geht nicht. Weniger und schlechter auch nicht.

Einfach bewusst SEIN, voller Hingabe genießen und dem folgen, was auf natürliche Weise jenseits aller Ideen und Konzepte wesentlich erscheint, anzieht und erfüllt, reicht völlig. 🕉️💖💞💞

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