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Beitrag vom 22.04.2018 10:00

Ich will niemanden kritisieren oder belehren, nur auf Perspektiven aufmerksam machen, die mitunter aus persönlichen Gründen sehr unbeliebt sind.

Natürlich sehnen sich die Meisten nach Einheit, Liebe, Freude, innerem Frieden, der sich auch im Außen zeigt.
EINE, uns allen gemeinsame Realität, immer und für jeden gültig, ist sehr verlockend, macht alles und jeden berechenbar und stellt die Illusion in Aussicht, alles kontrollieren zu können, alles Übel zu vermeiden, verhindern, beseitigen und alles Gute zu „erschaffen" und überall zu verbreiten.

Aber keiner will in einem solchen Einheitsbrei, in dem alles vorgeschrieben und Freiheit nur ein Traum ist, wirklich leben.

Wir HABEN eine gemeinsame Realität - da, wo sich unser Erleben wirklich gerade überschneidet. Aber auch nur DA!

Umso erstaunlicher ist die Dreistigkeit und Überheblichkeit, mit der wir uns anmaßen, zu wissen, was für alle Anderen das Beste und der einzig richtige Weg zur Erfüllung wäre - und „unsere" persönliche, einzigartige, individuelle Realität jedem aufzwingen wollen.

Diese Dreistigkeit und Überheblichkeit entsteht nur dadurch, dass wir nicht wahr haben wollen, dass sich unsere Welten nicht vollkommen gleichen und es auch nie tun werden, sondern immer nur in winzigen Bereichen eine Zeit lang überschneiden - obwohl wir natürlich alle zu denselben Vorstellungen, Wahrnehmungen und Gefühlen fähig sind.

Wir können also die Realität, wie sie andere erleben, erfahren und fühlen, immer nur zu einem Bruchteil erkennen.
Und wenn wir uns dabei nicht bewusst sind, dass wir selbst göttlich sind, erkennen wir in ihnen immer nur unsere eigenen Ängste, Sehnsüchte und Fehler, die wir tagein tagaus mit unvorstellbarem Aufwand verdrängen, leugnen und zu vermeiden versuchen - weil das Universum nun mal vollkommen paradox, ein Widerspruch in sich ist und uns unweigerlich in innere Konflikte stürzt, wenn wir anfangen abzuwägen, zu werten, was falsch und was richtig ist.

Und dann maßen wir uns an, zu wissen, was für alle
das einzig Richtige ist und versuchen es mit allen Mitteln und Tricks zu erzwingen.

Das erfüllt zwar auch irgendwie, aber wenn es nicht vollkommen zwanglos und bewusst geschieht, für alle Beteiligten einschließlich uns selbst auf sehr unangenehme Weise.

Das alles geschieht nicht, weil es so sein müsste oder wir oder andere nicht anders könnten, sondern nur weil wir so oft nicht im Jetzt leben, spontan und natürlich voller Hingabe mühelos mit dem Sein fließen, sondern in Erinnerungen und Vorstellungen von einer Zukunft, in denen alles besser war oder sein wird und uns an diese Vorstellungen mit all ihren Regeln und Konzepten klammern.
Weil wir von unserer geistigen Beweglichkeit keinen Gebrauch machen, die Dinge immer nur aus denselben, eingefahrenen, zum größten Teil unachtsam übernommenen Ideen und Konzepten, verallgemeinerten Fehlschlüssen aus eigenen Erfahrungen betrachten, die wir auf alles und jeden übertragen.

Deshalb noch einmal: WESENTLICH ist nur das, was genau JETZT unserem persönlichen, innersten Wesen entspricht - und das ist IMMER im Einklang mit uns, fühlt sich belebend, erfüllend, himmlisch, göttlich an. Alles Andere erzeugt der Verstand, damit wir ihn für unentbehrlich halten - auch und gerade, wenn er das sehr geschickt in Gefühlen verbirgt.

WIR sind vollkommen verantwortlich dafür, wie WIR die Welt sehen, erleben, erfahren und fühlen - aber nicht dafür, wie andere sie in ihrer Realität erfahren, erleben, interpretieren und fühlen. Das liegt außerhalb unserer Realität und entzieht sich vollkommen unserem Einfluss.
Zu denken, wir hätten auch dafür die Verantwortung, könnten und müssten es allen Recht machen oder ihnen beibringen, was richtig ist, ist total überheblich, dreist und anmaßend, raubt ihnen die Freiheit, die wir eigentlich für uns selbst und alle wünschen und wird immer auf Widerstand stoßen.

Wahrhaftig, bedingungslos und voller Hingabe ans GANZE SEIN zu leben und lieben bedeutet, Andere GANZ so SEIN zu lassen und anzunehmen, wie sie gerade sind. 🕉️💖💞💓

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