FB Artikel

Ausgewählte Facebook Posts von Roland Baba Zufälliger Post:   zufälliger Artikel

Beitrag vom 06.04.2018 08:11

DAS in uns, was göttlich ist, WILL sich als Ich, Person, Körper erfahren - mit allen Sinnen in seiner ganzen, unendlichen Weite und Tiefe.

UND das tut es auch. In jedem Augenblick des Lebens.

Das Einzige, was da nicht zu stimmen scheint, ist die Perspektive, die wir aus dieser gespielten Rolle heraus einnehmen.

Weil wir zwar IN der Rolle immer noch göttlich sind, alles, was wir erfahren, wahrnehmen, denken, fühlen und tun oder lassen, durch und durch göttlich ist, wir uns mitunter aber nur noch als die Rolle sehen und das Göttliche als außerhalb betrachten.

Wir neigen dazu, die Rolle zu begrenzen, uns als eine einzige, vollkommen konstante Person zu betrachten, die Konzepten, Regeln und Gesetzen gehorchen muss, um sich „richtig" und „gut" als göttlich erfahren zu können.
Was natürlich auch göttlich, richtig, gut und schön IST, aber eben nicht mehr so anfühlt, weil wir damit das in uns, was göttlich ist begrenzen, einengen, vom Göttlichen abspalten, uns selbst in Teile spalten und innere Konflikte erzeugen, die wir dann ins scheinbare Außen projizieren, was wir auch selbst sind.

Wir sind nicht EINE konstante, bestimmte, begrenzte Person, die immer gleich ist, sondern das Göttliche, was sich jeden Augenblick in einer Person realisiert und erfährt.

Wir sind, entgegen dem, was wir kollektiv anstreben, nämlich einer gefangenen, berechenbaren, genau festgelegten Person, unendlich viele gegensätzliche Persönlichkeiten, Liebende, Wütende, Aggressive, Ängstliche, Gnadenlose, Gute, Böse, Mitfühlende, Ignorante, von denen sich in jedem Augenblick eine bestimmte auf natürliche Weise in vollkommener Harmonie mit der Umgebung in den Vordergrund verschiebt.

Das Ergebnis unseres kollektiven Strebens zu einheitlichen, festen, berechenbaren Person ist natürlich auch göttlich, erzeugt aber erst diese gefühlte Trennung vom Göttlichen, diese Gefangenschaft in der Rolle und permanente, schmerzhafte, unendliche Sehnsucht nach Liebe und Freiheit.

Dabei sind wir nie die Rolle, die Person, das Ich, diese eine Persönlichkeit, die wir gerade glauben sein zu müssen, sondern immer göttlich und alle nur vorstellbaren Persönlichkeiten gleichzeitig, von denen sich eine mal vorübergehend in den Vordergrund geschoben hat.

Man kann sich an diese eine, vermeintlich nur „gute" Person mit aller Macht klammern, eine absolut verantwortungsbewusste, immer liebende, mitfühlende, beschützende Rolle spielen wollen - es wird früher oder später immer in innere Konflikte führen, die sich im Außen zeigen, uns in Zerrissenheit, Widersprüche, ein endloses Hin und Her führen, vollkommen verunsichern, bis wir die Vorstellungen loslassen, wir hätten Verantwortung, irgendwelche Verpflichtungen, Aufgaben, Ziele und wären nicht schon immer in jedem Augenblick vollkommen frei und göttlich. 🕉️💖💕😍

0 Leute mögen diesen Artikel. 25 Leute haben diesen Artikel in Facebook kommentiert. In Facebook ansehen   Einzelansicht

Posts aus dem Jahr 2015

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Posts aus dem Jahr 2016

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Posts aus dem Jahr 2017

Januar

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Posts aus dem Jahr 2018

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

Posts aus dem Jahr 2019

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

Suche in Posts

suchen nach: