FB Artikel

Ausgewählte Facebook Posts von Roland Baba Zufälliger Post:   zufälliger Artikel

Beitrag vom 28.02.2018 13:36

Es ist doch immer wieder sehr amüsant und scheinbar auch beliebt, sich Gedanken darüber zu machen, ob man etwas wollen darf oder überhaupt kann.

Genauso wie ob es einen freien Willen überhaupt gibt, wir uns für oder gegen etwas entscheiden können.

Dabei ist es doch so offen sichtlich, dass alles einfach geschieht, ob wir es nun wollen oder nicht. Mal werden wir bestätigt und mal widerlegt in unseren Ideen, einen freien Willen zu haben oder dass alles determiniert ist.

Wer glaubt, es gäbe keinen freien Willen, alles sei vorherbestimmt und er nur hilfloser, ohnmächtiger und im Idealfall unbeteiligter Zuschauer, Opfer der Umstände oder abstrakter Mächte, ist genauso unbewusst mit der Rolle identifiziert, wie wer glaubt, alles und jeden kontrollieren, mit der „richtigen" Taktik oder Geduld zu können, indem er einfach die „richtigen" Entscheidungen trifft.

Ist die Rolle dagegen bewusstes Spiel, dann hat die Frage freier Wille oder nicht gar keine Bedeutung mehr.
Es wird ganz klar erkannt, dass Beides stimmt, je nach Perspektive, die in der Rolle gerade eingenommen wird.

So spricht absolut nichts dagegen, in der Rolle so zu tun, als gäbe es einen freien Willen und sich immer für das Positive, die Erfüllung, Sein in Freude zu entscheiden, statt für die ganzen Konzepte, was falsch und was richtig, gut oder böse, mitfühlend oder egoistisch ist, was man zu haben und verlieren zu können glaubt.

Es ist nur der überwiegend dualistisch trainierte Verstand, der ständig die Notwendigkeit von Entscheidungen vorgaukelt, damit nichts zerstört, niemand verletzt wird und sich alles weiter entwickeln kann, wie es „soll". Und der selbst die Entscheidung fordert, ob man etwas nun wollen und alles dafür tun kann und darf, um es zu erreichen oder nicht. Immer wieder.

Dabei findet die Entscheidung, zu etwas zu wollen, alles dafür zu tun, was es ermöglicht und alles zu lassen, was es verhindert, oder sich zu zwingen, bloß nichts am aktuellen Zustand zu ändern, um nur ja keinen Fehler zu machen, sich mit nichts zu identifizieren, sowieso statt - ob nun bewusst oder nicht.

Hier, in der gespielten Rolle als Mensch in der Welt, können und dürfen wir uns entscheiden, alles wollen, wonach auch immer uns ist, oder es uns versagen. Es ändert am Sein absolut gar nichts, daran, wie wir es erleben, erfahren, fühlen aber alles. 🕉️💖

0 Leute mögen diesen Artikel. 15 Leute haben diesen Artikel in Facebook kommentiert. In Facebook ansehen   Einzelansicht

Posts aus dem Jahr 2015

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Posts aus dem Jahr 2016

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Posts aus dem Jahr 2017

Januar

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Posts aus dem Jahr 2018

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

November

Dezember

Posts aus dem Jahr 2019

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Suche in Posts

suchen nach: