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Beitrag vom 09.12.2017 15:29

Geh, fühle!

Gefühle sind ja schon so eine sehr witzige Sache, solange man nicht gerade bis zum Scheitel drinnen steckt.

Rein wissenschaftlich betrachtet sind sie nichts weiter, als ein „Krieg der Sterne" im Gehirn, eine Schlacht des Imperiums gegen die Rebellen mit energetischen und chemischen Waffen.

„Getriggert" werden kann so eine Schlacht von scheinbar äußeren Impulsen ebenso wie durch Gedanken, Vorstellungen, Illusionen, Täuschungen, wobei das alles ja gar nicht wirklich auseinander zu halten ist.

Jede wahr Nehmung eines scheinbaren Geschehens im Außen ist ja letztlich nichts weiter, als eine Interpretation, eine Vorstellung basierend auf dem sozialen Kontext und bisherigen Interpretationen, in einer scheinbaren Vergangenheit, also ebenfalls nur Vorstellungen, die genau jetzt entstehen.

Also im Prinzip selbst schon ein Krieg der Sterne, ein Film im Film, eine Vorstellung, Simulation, Täuschung, Matrix, Maya, ein Spiel ohne „echte" Wirklichkeit.

Die bange Frage ist also: siegt das Imperium mit seiner totalen Überwachung und Kontrolle, seinen bekannten, ausgetretenen Pfaden, die alles zu bestimmen scheinen, was sich je ereignet hat, gerade ereignet und je ereignen wird, oder die Allianz der Rebellen mit ihren neuen Ideen, ihren Abenteuern, der Möglichkeiten, etwas noch nie da Gewesenes zu erfahren und sich rücksichtslos gegen jede Vorstellung von der eigenen Person voll darauf einzulassen?

Bist du ein Weichei, was auf Nummer sicher geht, alles hinnimmt, was erscheint und jedem Impuls, jeder Einladung zu DEM Abenteuer des Lebens, zu totaler Ekstase, vollkommener Verschmelzung mit dem Ganzen Sein mit den lapidaren Worten ausweicht: „es ist halt so, wie es ist", oder bist du bereit für den Sprung ins Unbekannte, für eine neue, ungeahnte, unvorstellbare Erfahrung des Seins?

Leben und Sicherheit sind unvereinbar, denn Leben bedeutet Veränderung und Sicherheit Stillstand.

Im Grunde muss man sich gar keine Gedanken darum machen, denn entweder man wird irgendwann vom Leben so in den Hintern getreten, dass man in den Abgrund, das Unbekannte stürzt, im freien Fall die Ekstase, die Verschmelzung mit allem erfährt, sich wirklich lebendig fühlt und dennoch geborgen, in Sicherheit gut aufgehoben in der Unendlichkeit, die man selbst ist, oder man vegetiert auf seinem faulen Hintern weiter so vor sich hin, bis auch der letzte Funke von Mut und Kraft verzehrt ist.

Geh, Fühle! Möge die Kraft mit dir SEIN, junger Jedi! 😂🕉️😊️😇💖

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