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Beitrag vom 21.09.2017 05:30

Identifikation ist gar nichts Schlimmes - und auch nichts von sich aus nur Falsches.

Was sie mitunter unangenehm machen kann, ist wenn sie unbewusst geschieht.

Es ist, wie wenn wir eine bunt schillernde Seifenblase besteigen, in der für uns sichtbar und fühlbar die Erscheinungen ebenfalls wie bunt schillernde Seifenblasen auftauchen und wieder platzen.

So ist auch die härteste, schwierigste, schmutzigste, unangenehmste Arbeit nichts, was wir tun müssten, ja, nicht einmal tun - sie geschieht einfach, ganz mühelos und harmonisch, völlig von Selbst, im Fluss des Seins.

Sie fühlt sich nur schrecklich für uns an, wenn wir wieder mal völlig unbewusst in der Seifenblase des Ich hocken, uns mit dem Arbeiter identifizieren, denken, wir wären nur das und weder wissen, wie wir da hinein geraten sind, noch wie wir wieder heraus kommen.

Aber es ist nun mal so herrlich, sich unbewusst vollkommen in diese Illusion von Ich hinein zu steigern, diese Gier nach Gefühlen und Vorstellungen, nach Macht und Liebe treibt uns immer wieder dazu.

Ganz egal, wie groß die Gier auch sein mag, wir können immer innehalten, in einen Moment der Stille, des reinen Seins eintauchen und aus dieser Gelassenheit fragen: brauch ich das jetzt wirklich?
Und wenn ja, ganz bewusst und wach, in dem Wissen, dass es nur für den Augenblick ist, in die Identifikation eintauchen und dabei auch wach und bewusst bleiben.

Das Ich ist und bleibt nur eine Idee, mit der wir uns identifizieren, um die Welt und uns selbst für einen Augenblick real fühlen und wahrnehmen zu können - und nicht das, was wir wirklich sind.
Ganz egal, was wir dabei fühlen, wie sehr wir uns einzureden versuchen, dass wir lieben und alles nur Liebe sei. Das ist schlicht und ergreifend Selbst-Betrug:

Wir, das Selbst, sind ALLES, Liebe, Angst, Hass, Wut, Trauer, Schmerz, Freude, Gelassenheit, jedes nur vorstellbare und unvorstellbare Gefühl, jeder Gedanke - genau JETZT, in diesem Moment, und werden es immer bleiben.

Alles andere ist unbewusste Identifikation mit einem unechten, dualistischen Ich in einer unechten, dualistischen Welt, in der es immer Spannung, Ungleichgewicht, all das Negative genauso wie all das Positive geben wird.

Wir sind das Selbst, ES, die Seele, Gott, oder wie auch immer man das in der unbewussten Identifikation nennen mag - und nicht das Ich! MIT UND OHNE alle Erscheinungen.

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