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Beitrag vom 26.07.2017 00:15

Natürlich möchten wir alle die „Guten" sein. Wir können gar nicht anders, weil wir uns dann schlecht fühlen, wenn wir unseren eigenen Maßstäben nicht gerecht werden. Auch wenn es immer wieder gerne behauptet wird, ist das kein anerzogenes, manipuliertes, erzwungenes Gewissen, sondern ganz natürlich.

Selbst verständlich möchten wir immer politisch, ethisch, moralisch korrekt, sozial, gerecht, freundlich, mitfühlend, glücklich, voller Liebe und Freude SEIN, denken, fühlen und handeln. Für uns persönlich, für die Menschen, für alle Wesen (bis auf die „Bösen" natürlich), die Erde, die Natur, den ganzen Kosmos.

UND genau da liegt der Haken - zumindest für die Person, das denkende, fühlende, urteilende, handelnde Bewusstsein: es ist nicht das, was wir wirklich sind, sondern dualistisch, wertend - und damit trennend, spaltend, für sich betrachtet unharmonisch, einseitig, begrenzt, krank, unheil, obwohl es sich immer vollkommen harmonisch ins kosmische Ganze einfügt, für den Ausgleich, das Heil des Ganzen sorgt.
Dabei ist es vollkommen gleich, wie positiv oder negativ es auch aus bestimmten Perspektiven gerade erscheinen mag - es wird nie etwas anderes erreichen, als den Ausgleich dessen, was immer ausgeglichen ist, jenseits aller persönlichen Wertungen und Bemühungen.

Genau deshalb können wir uns noch so sehr anstrengen, immer die „Guten" zu sein, immer nur das „Richtige" denken, fühlen und tun zu wollen - wir werden damit nie mehr erreichen, als das vermeintlich Negative, was aus manch anderer Perspektive das Positive ist, auszublenden, zu ignorieren, zu leugnen, seiner nondualistischen Wahrheit zu berauben - weil wir uns sonst schlecht fühlen würden und deshalb nicht anders können.

Da IST ganz einfach VIEL ZU VIEL, was in jedem noch so winzigen Augenblick geschieht, als dass es eine einzelne, scheinbar abgetrennte Person mitfühlen, sich darum kümmern, es werten und dann „richtig" handeln könnte, ohne wieder ins Fettnäpfchen der einseitigen, dualistischen Perspektiven zu tappen und damit unbewusst neben dem scheinbar einzig „Richtigen" auch gleichzeitig genau das Falsche zu tun.

Der einzige „Ausweg", den es ja eigentlich gar nicht braucht, weil das Ganze sowieso schon immer perfekt ist, liegt aus meiner Sicht in der Erkenntnis und vollständigen Annahme, dass wir eben nicht NUR diese scheinbar abgetrennte Person sind, die immer wertet, urteilt, damit alles in immer kleinere Teile spaltet, alles „richtig" machen will und dabei auch gerne mal beleidigt, verletzt, wütet, tötet, sondern gleichzeitig das Ganze, in dem das kosmische Theater stattfindet.

Sat Chit Ananda ॐ Soham, Soham, Soham ॐ ES IST, gut UND böse, falsch UND richtig, Leere UND Fülle, AllES UND Nichts, Shiva UND Shakti, Schöpfung UND Zerstörung gleichzeitig - auch wenn das offenbar immer wieder gerne mal vorübergehend vollkommen vergessen wird. 🕉️☯️

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