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Beitrag vom 11.07.2017 02:19

Wir haben scheinbar die Neigung, uns auf die Erscheinungen zu fixieren, was auch nötig ist, um sie differenziert und detailliert betrachten zu können. Das führt zu richtigen, wahren Betrachtungen, erlaubt uns, den Detailreichtum des kosmischen Gesamtgeschehens direkt und unmittelbar in einzelnen Facetten wahrzunehmen.

Offenbar neigen wir aber auch gerne dazu, es bei diesen Betrachtungen zu belassen und die Facetten nicht ins Ganze zu integrieren. Das führt dann zur Dissoziation. Unser Weltbild fragmentiert zunehmen in isolierte Abschnitte, die unsere ganze Aufmerksamkeit absorbieren, wenn bestimmte Erscheinungen in unsere Wahrnehmung treten,
Wir sehen nur noch diese einzelnen Erscheinungen, positive, wie negative, starren nur völlig gebannt auf einzelne Phänomene, überbewerten dies völlig und verlieren das Ganze aus den Augen.

Ein ganz einfaches Beispiel ist Erleuchtung. Wie alles, hat auch diese unendlich viele Aspekte, kann aus den verschiedensten Perspektiven betrachtet werden, verfügt über ebenso viele positive wie negative Eigenschaften. Dennoch neigen scheinbar einige Menschen immer wieder dazu, sie als „DIE Lösung" für alle Probleme persönlicher Natur und des ganzen Universums zu betrachten.
Das kann und wird Erleuchtung niemals leisten, sie führt nur zur Erkenntnis, warum Probleme entstehen und SEIN müssen, welche Bedeutung sie im kosmischen Ganzen einnehmen.

Es wird auch immer ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass es genau einen ganz bestimmten Weg zur Erleuchtung geben muss, den einzig richtigen Weg. Natürlich gibt es Wege zur Erleuchtung, und in einem Bestimmten Moment kann auch ein Einzelner besser sein, als alle Anderen - aber es gibt nicht „DEN" absoluten, einzig richtigen Weg zur Erleuchtung.

Erleuchtung ist wie wenn das Licht an geht. Das Bewusstsein spielt dabei die Rolle einer Glühbirne, die hell erstrahlt, sobald der Strom von Erscheinungen ungehindert durch sie fließen kann.
Dazu ist nicht nur ein Kabel zum Pluspol der Batterie nötig, der Weg zur Erleuchtung, und auch nicht nur das andere Kabel zum Minuspol, über dass die Erscheinungen wieder ins Nichts abfließen, sondern immer Beide Pole, Plus UND Minus - sonst kann nichts leuchten.

Auch hier ist wieder deutlich die Neigung der Menschen erkennbar, eine Komponente, entweder die übersprudelnde Quelle aller Erscheinungen, die Fülle, das Göttliche, den Pluspol, oder die Senke, die Leere, die Stille, das Nichts, den Minuspol als das aus Ausschlaggebende, einzig Wichtige, alles Bestimmende und Entscheidende, den Endpunkt und statischen Zustand zu betrachten, den es zu erreichen gilt und dadurch mindestens die Hälfte dieses wunderbaren Vorgangs zu übersehen.

SEIN, und damit das Ganze wie auch jede einzelner Erscheinung, jedes Phänomen, jedes Geschehen, ist Einheit UND Vielfalt, Entstehen UND Vergehen, Falsch UND Richtig. Auch wenn wir uns vorübergehend immer wieder ganz auf eine Seite stürzen, die andere leugnen, ignorieren, verdrängen oder bekämpfen und dadurch das Ganze vollkommen aus den Augen verlieren und völlig aus dem Gleichgewicht geraten können. ॐ ☯️

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