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Beitrag vom 19.04.2017 16:26

Liebe ist, darauf haben wir uns zumindest im kulturellen Kontext weitgehend geeinigt, das erfüllendste Gefühl, was es gibt.

Darüber, was Liebe nun genau ist, gehen die Meinungen dagegen oft schon sehr weit auseinander.

Da sie aber nun mal so erfüllend ist, glauben die Meisten, sie unbedingt erreichen und dann mit aller Gewalt festhalten und verbreiten zu müssen.

Und dann ist sie auch so schnell wieder verschwunden, wie sie erschienen ist. Die Liebe, sind wir einmal völlig in sie eingetaucht, wird mit ihrer äußeren Form verwechselt, nicht als das eigene, innere Sein wahrgenommen, was sie ist, sondern in den Gefühlen für bestimmte Erscheinungen, Personen, Lebewesen oder Gegenstände gesehen.

Dabei ist das, was man im scheinbaren Außen liebt, genau das, was man hinein projiziert: das eigene, innere Sein, die Eigenschaften, die man selbst nicht leben will oder glaubt, nicht leben zu können, sondern die eben scheinbar nur in und mit dem Außen erfahrbar sind.

ES liebt sIch Selbst, und da man sich dagegen sträubt, weil es der kulturelle Kontext als egozentrisch, unsozial, unmoralisch ablehnt, kann und darf man das als Person angeblich auch nur mit dem Außen auch so erfahren.
Und das, obwohl doch jeder, der einmal wirklich geliebt hat, selbst wenn es eine Person oder beliebige Erscheinung im Außen war, diese Liebe auch dann empfunden hat, wenn er oder sie ganz alleine, das Objekt der Liebe nicht mal in der Nähe war.

Liebe ist, jenseits der vergänglichen, äußeren Form, die ewige, unstillbare Sehnsucht nach der Unendlichkeit, dem Unbekannten, der niemals endende Drang des Seins danach, sich als Ganzes zu erfahren.
Die äußere Form, die vergänglichen Erscheinungen, sind dabei nur Projektionen, vorübergehende Hilfsmittel, sich selbst zu lieben.
Daran ist natürlich auch nichts falsch, nur das als das Ziel zu betrachten und verkaufen, sich daran zu klammern, es zu verherrlichen, führt früher oder später immer in Enttäuschung.

Also einfach nicht so viele Gedanken machen und gnadenlos lieben, was gerade ist, das reicht völlig. Das ko(s)mische Theater geht sowieso auch nach dem Tod weiter, bis in alle Ewigkeit.

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