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Beitrag vom 26.12.2016 07:12

Christentum - mal eine etwas andere Perspektive

Wie es wirklich war, kann keiner wissen, denn die Vergangenheit ist trotz aller "Beweise" immer nur eine Geschichte, eine Vorstellung - im Falle Jesu eine sehr zwiespältige Geschichte, da sie ebenso Liebe, Selbstlosigkeit, sowie Appelle an Menschlichkeit und Mitgefühl transportiert, wie zahllose Gräueltaten in seinem Namen, Folter, grausame Morde bis hin zum Genozid ganzer Völker und überhebliche, besitzergreifende Misshandlung der ganzen Natur in seinem Namen.

Der Ethnologe Leo Frobenius hat nach zahlreichen Forschungsreisen durch das nördliche Afrika im vorletzten Jahrhundert die Theorie entwickelt, dass Zivilisation nicht nur einfach ein Konzept, eine tote Idee ist, sondern ein lebendiges, sich veränderndes Wesen, das Menschen als Wirte benutzt, um zu überleben und sich zu verbreiten.

Das deckt sich teilweise ganz gut mit der Theorie über morphische Felder des Biologen Rupert Sheldrake, die, wenn auch in der Naturwissenschaft umstritten, von Psychologie und den Sozialwissenschaften immer wieder diskutiert wird.

Was also nun, wenn Jesus kein Religionsstifter war oder wenigstens nicht anstrebte, als solcher gesehen zu werden, sondern einfach nur ein ganz "normaler" Erwachter, der im Treiben seiner Zeitgenossen den Ausdruck von Modellen und Konzepten erkannte, der sich aus dogmatischen, prinzipiellen, ideologischen Gründen gegen ein natürliches, harmonisches Leben im Fluss des Seins gewendet hatte?
Wenn es ihm gar nicht darum ging, eine neue Ideologie, eine neue Religion in die Welt zu setzen, sondern eben genau auf die Nachteile einer solchen dualistischen Denkweise aufmerksam zu machen, die jede natürliche Entwicklung der Vielfalt in ein der jeweils überwiegenden Struktur des menschlichen Egos genehmes Korsett zwingen möchte?

Was also, wenn das ganze Christentum tatsächlich ein eigenständiges, intelligentes Wesen wäre, was ganz offensichtlich bereits von der halben Menschheit Besitz ergriffen hat und sie mindesten 2 mal im Jahr zu diesen unsinnigen Ritualen Ostern und Weihnachten zwingt, um sie an ihrer Entwicklung zu hindern und immer schön unter dem Pantoffel zu halten, ja sogar noch immer einzelne Menschen benutzt, um sie als Missionare los zuschicken, um noch mehr Sklaven zu gewinnen?

Und dann regen sich natürlich genau diese versklavten, befallenen Christen tierisch darüber auf, wenn eine andere Religion sich erdreistet, es ebenso zu tun.

Ich fürchte, wenn Jesus heute diese Welt sehen könnte, und was die Menschen mit der Natur, miteinander, und das zum Teil dann noch in seinem Namen anstellen, würde er von einer Sekunde auf die Andere komplett graue Haare bekommen.

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