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Beitrag vom 16.12.2016 14:47

Nochmal zur Liebe, dem ewigen Dauerbrenner unter den Themen hier in Facebook, wie auch im "richtigen" Leben:

Die ewige Sehnsucht nach unserer wahren Heimat, der Unendlichkeit ist die einzig wahre Liebe. Alle weltliche Liebe ist nur ein schwacher Schimmer davon, ein trüber Abglanz, ganz gleich, wie hell sie auch strahlen mag.

Nichts an menschlichen Gefühlen ist vergleichbar mit der vollkommenen Hingabe an diese Sehnsucht, sich vollkommen in sie fallen zu lassen, in die unendlichen Tiefen des Nichts zu stürzen, um schließlich mit ihnen zu verschmelzen, selbst zum kosmischen Ganzen zu werden, getragen vom reinen Vertrauen ins eigene Sein schwerelos zwischen Sternen zu schweben und zuzusehen, wie ganze Galaxien entstehen und vergehen, die man selbst ist.

Von dieser Sehnsucht können wir uns in der bekannten Welt, trotz all ihrer Freuden und Schönheit, nur vorübergehend ablenken - der ewige Durst nach der Heimat, der Unendlichkeit, dem Unbekannten, bleibt bis zum letzten Atemzug, bis zur endgültigen Heimkehr.

Doch dazu muss der Körper gar nicht sterben - wir müssen uns nur völlig von ihm lösen, den Sprung in die unbekannte Tiefe wagen, uns fallen lassen, bis wir begreifen, dass wir nicht der Körper sind, es nie waren. Denn die Unendlichkeit beginnt nicht irgendwo dort draußen im Weltall, hinter dem Mond, dem Mars, der Venus, dem Sonnensystem, der Milchstraße, sondern mitten in uns.

Wir sind das Göttliche, die Unendlichkeit, und erfahren uns auch so, sobald wir die Identifikation mit ALLEN Grenzen, die uns zu definieren scheinen lösen und zu dem werden, was wir wirklich sind, schon immer waren und für immer sein werden - ein Ozean voller Liebe, auf ewig untrennbar verbunden mit allem, was existiert, je existiert hat und je existieren wird.

Willkommen in der Wirklichkeit, in Ananda.

~

Und in diesem Zusammenhang noch eine kleine Anmerkung zum inflationären Gebrauch von Herzchen:

Das ist ein Symbol dafür, dass ES wohl gerundet ist, aber eben noch nicht so ganz rund, dass es da scheinbar für ein Ich noch etwas zu tun, zu verwirklichen gibt, eine Lebensaufgabe - obwohl ja keiner wirklich sein Leben aufgeben will oder überhaupt müsste, um das zu werden, was er ja sowieso schon ist: ganz rund.

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