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Beitrag vom 20.09.2016 18:27

Ich & Selbst

Ich und Selbst sind, obwohl wir das zum Verständnis natürlich vorübergehend gerne mal trennen können, eine funktionale, untrennbare Einheit - genauso wie Ich und Welt, Ich und Kosmos oder all die anderen scheinbaren dualen Paare, die unsere erlebte Existenz ausmachen und überhaupt erst ermöglichen.

Das lernen wir recht früh, vergessen aber dabei schnell, dass diese Trennung zwar unsere Identifikation mit einer Persönlichkeit überhaupt erst erlaubt, aber eben nur eine Vorstellung ist, die dazu dient, bestimmte Wahrnehmungen, Erfahrungen und Erkenntnisse erst zu ermöglichen.

Ist die Trennung erst einmal vollzogen, dann existiert sie als Spaltung im Selbst, dem, was wir wirklich sind, und zaubert dabei eine ganze Menge scheinbare Widersprüche, die uns im alltäglichen Erleben ordentlich zu schaffen machen können.

Es ist die primäre Spaltung, aus der sich alle Probleme, alle Ängste, ja, alle Gedanken und Gefühle, jeder Mangel, jeder Überdruss, jede Vorstellung von einem irgendwie nicht richtigen Jetzt und einer besseren oder schlechteren Vergangenheit und Zukunft entfalten.

In der Spaltung scheinen wir nur das Ich zu sein, und da scheint Anderes zu existieren, Dinge, Ereignisse, Menschen, Wesen, die wir mögen, lieben, begehren, ablehnen, fürchten, haben wollen oder bekämpfen, behalten oder loswerden wollen, ihnen "helfen", sie "heilen", belehren, entlarven wollen.
Doch all das ist im Selbst, in dem, was wir wirklich sind, und nicht irgendwo "dort draußen".

Sind wir ein Ganzes, dann existiert das Eine, wir, die Person, der Körper und der Geist, das Ich und seine Vorstellungen, als Teile UND Ganzes, wie der eine Mensch, dessen eine Hand von der anderen umschlossen wird, die 2 Hände bleiben, aber dennoch eine Einheit bilden.

Dann hören Probleme, Ängste, Wünsche, nicht auf zu existieren, müssen aber auch nicht gelöst, losgelassen, beseitigt, verwirklicht, erschaffen, erreicht werden - sie SIND einfach, eben das, was als was sie eben gerade in diesem Moment dem Ich erscheinen.

Da ist kein Weg, keine Aufgabe, keine Bestimmung, sondern nur reines Sein - Ananda.

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