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Beitrag vom 31.08.2016 10:18

Die Welt ist ein wunderbarer Ort, und wir alle sind ein Teil davon.

Wen kümmert es da, ob sie nun Vorstellung oder persönliche, subjektive Realität ist, ob wir die Handelnden sind, ob wir einen freien Willen haben, wenn sie doch für uns immer genau so ist, wie sie gerade erscheint?

Wer sich die Frage nach der Wirklichkeit oder dem freien Willen stellt, oder gar glaubt, er würde die Antwort kennen, hat die Wirklichkeit bereits verlassen und sich in Vorstellungen von Vergangenheit und Zukunft verstrickt, verbringt den Augenblick in einer Illusion und verpasst die Wirklichkeit, den Augenblick.

Natürlich geschieht auch das nur in der Vorstellung, denn selbst diese kann nie außerhalb der Wirklichkeit stattfinden, ist niemals getrennt vom ganzen Sein.

Wer will denn da überhaupt wissen, oder behaupten, er wüsste, ob die Realität, die Welt, die eigene Person nun absolut oder nur relativ, persönlich, eine Vorstellung ist, ob wir einen freien Willen haben oder nicht, wenn nicht die Person, das Ich, das Ego, um sich selbst zu definieren, sich eine Form und damit Grenzen zu verleihen, womit es sich wohl fühlt, Eins sein kann?

Wer will denn da NICHT ich sein, keine Verantwortung für das eigene Denken, Fühlen und Handeln übernehmen, keine Fehler mehr machen, perfekt, erwacht, verwirklicht, Eins sein mit sich und der Welt?

Und wer behauptet da, dies bereits erreicht zu haben, es lehren, anderen vermitteln zu können, wenn nicht das Ich, was wieder nur einen neuen Trick gefunden hat, sich überheblich über den Rest der Welt zu stellen und damit von ihr abzutrennen, eine neue Spaltung im Bewusstsein in die Idee von "ich, der oder die Erleuchtete" und "die anderen, unwissenden, verblendeten" zu zerreißen und so das Eins Sein gleich wieder zu verlieren?

WIR sind schon alle vollständig erwacht, keiner mehr oder weniger, besser oder schlechter, als alle anderen und doch jeder auf seine ganz spezielle, einzigartige, unvergleichliche Weise, eine schillernde Facette eines unendlichen, glitzernden, strahlenden Diamanten, in der sich die anderen Facetten spiegeln, in ihrem eigenen Strahlen erscheinen - jeder für sich allein schon vollkommen perfekt und doch einander ergänzend zum unermesslichen, unbegreiflichen Ganzen, das wir jeden Augenblick des Lebens erfahren.

Om Namah Shivaya ॐ

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