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Beitrag vom 10.08.2016 06:39

Das "Problem" ist nie, dass du oder irgend jemand anders auf der Welt zu sehr im Verstand oder zu emotional ist.

Es ist auch nicht die Unfähigkeit, sich zwischen "Herz" und Verstand zu entscheiden.

Ebenso wenig ist das Problem, ob es einen freien Willen gibt, oder nicht. Oder ob es dich oder mich oder die Anderen, gut oder böse, wirklich gibt.

Das Problem ist, dass es gar kein Problem gibt, außer in der Vorstellung. Und damit gibt es auch keinen falschen oder richtigen Weg, keine Lösung, keine Verblendeten, die auf den "richtigen" Weg gebracht werden müssten, und keine erwachten Gurus, Lehrer, Meister oder Leerer.

Das Einzige, was es wirklich gibt, ganz egal, wie absurd, illusorisch, real oder griffig es auch gerade erscheinen mag, ist die Vorstellung - das, worin alles erscheint und wieder vergeht.

Und in der Vorstellung ist alles UND nichts möglich UND unmöglich. Das ganze Abenteuer Leben spielt sich in der Vorstellung ab, und die ist alles, was wir haben, je hatten und haben werden.

Lasst uns einfach die Erscheinungen betrachten, gute wie schlechte, wie sie in unserer Vorstellung erscheinen, sie in ihrer ganzen Herrlichkeit und Schrecklichkeit annehmen und weiter ziehen.

Ob wir darauf reagieren oder nicht, ob das falsch ist oder richtig, sind auch wieder nur Vorstellungen, die erscheinen und wieder verschwinden.

Mehr als Sein geht nicht, und weniger auch nicht, und solange uns bewusst ist, dass der ganze Rest nur Vorstellung ist, ist und bleibt alles, was wir tun oder lassen, sowohl falsch, als auch richtig, sowohl gut, als auch böse, sowohl wichtig, als auch nichtig, sowohl persönlich erfahrene Realität, als auch Täuschung.

Wenn dabei die Spannung unerträglich wird, ist es egal, ob wir uns zum Handeln treiben lassen oder nicht, die Welt wird dadurch nicht besser oder schlechter - nur unsere Vorstellung davon scheint sich zu ändern.
Und das geht auch von innen heraus, indem wir einfach die Perspektive auf das ändern, was gerade ist, indem wir aufhören, bei uns oder anderen immer nur die Fehler zu suchen, alles richtig machen zu wollen oder andere dazu zwingen zu wollen, das zu tun, was wir für richtig halten.

ES ist schon, alles wunderbar, alles perfekt, in seiner einzigartigen Herrlichkeit und Schönheit, und doch kann es auch schrecklich, schmerzhaft, leidvoll erfahren werden. Und sich in seiner schon bestehenden Perfektion immer noch weiter entwickeln und verbessern.

Am entspanntesten und glücklichsten lebt dabei in seiner Vorstellung, wer seine Perspektiven auf das Wahre, Gute und Schöne richtet, und am verkrampftesten und unglücklichsten leben jene, die sich immer nur auf die Fehler, das Negative richten - sei es bei sich selbst, anderen oder der Welt.
Es ändert immer nur die Vorstellung, das persönliche, griffige Erleben - und der ganze Kosmos erstrahlt weiter in seiner unermesslichen Schönheit, die nicht erkannt, gesehen, gewürdigt wird, verdeckt von den scheinbar negativen Erscheinungen, auf die man seine Aufmerksamkeit richtet.

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