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Beitrag vom 03.08.2016 07:54

Alles ist perfekt. Dualismus genauso wie Nondualismus. Das sind nur Konzepte, um das Sein besser zu verstehen, die zusammen gehören.

Das Eine wäre ohne das Andere sinnlos. Ohne Dualismus gäbe es keinen Nondualismus, sie wären nicht unterscheidbar, ebenso wenig, wie man von Nichts eine Idee haben könnte, wenn es nicht alles gäbe, von Frieden ohne Krieg, von Liebe und Einheit ohne Trennung, Schmerz und Wut, von Freude ohne Leid.

Leben ist die Erfahrung der inneren Welt, wie sie im Außen erscheint. Ohne Außen gäbe es kein Innen, und umgekehrt - keine Welt, kein Erleben, Denken, Fühlen, keine Erkenntnis, keine Liebe, keinen Frieden, keine Freude, keine Freiheit.

Leben ist nicht nichts und kann auch nicht erfahren und zum Ausdruck gebracht werden ohne Jemanden, der es erfährt und zum Ausdruck bringt.
Wer glaubt, das sei möglich, täuscht sich nur selbst, ignoriert und leugnet die eigene Existenz, den Wahrnehmenden und Handelnden, obwohl doch ganz offensichtlich ist, dass da jemand an seiner Vorstellung von Freiheit und Nichts hängt.

Je mehr man versucht, die materielle Seite des Seins zu leugnen, umso mehr gerät man in den Zwang, Mitstreiter zu suchen und das vorgestellte Nichts zu verteidigen, umso aggressiver wird man.

Wahre Befreiung liegt nur in der liebenden Umarmung des ganzen Seins, denn all das sind WIR, all das ist IN UNS und kommt in dem zum Ausdruck, was wir wahr nehmen, was wir nicht ignorieren, leugnen, verdrängen, ablehnen, bekämpfen.

Die Fülle des Seins drückt sich in der Leere aus, tritt in ihr in Erscheinung, in stetigem Fluss, unaufhörlichem Wandel, vollkommener Harmonie, aus und mit überschäumender Freude am Sein, am Entstehen und Vergehen immer neuer Bilder, Klänge, Düfte, Farben, Ideen, Gefühlen.

Dabei verschwindet auch die Leere, in der alles in Erscheinung tritt, niemals, sie wird nur von den Erscheinungen verdeckt, ist aber immer gegenwärtig, ist der stille, unendlich tiefe Grund allen Seins.
Die Leere, die Stille muss nicht angestrebt, aggressiv verteidigt, verbreitet oder immer wieder betont werden, sie ist bereits allgegenwärtig.

Also genießt euer Sein, anstatt zu versuchen, euch daraus zu verdrücken, denn der Augenblick mit seiner Leere und all seinen Erscheinungen ist das Einzige, was wir in der Unendlichkeit haben,

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