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Beitrag vom 23.07.2016 12:26

Das Leben ist aus der Ich-Perspektive ein Rauf und Runter. Und zwischendurch ein langweiliges in der Mitte hängen. So war es schon immer, so kann, darf und wird es auch bleiben.

Da raus will man immer nur, wenn man sich mit der Person, die gerade irgendwo drin zu sein scheint, wo es unangenehm ist, unbewusst identifiziert.

Dann sucht man nach Frieden, Liebe, Befreiung, Erleuchtung, obwohl das alles nie weg war, man es nur momentan nicht mehr sehen oder empfinden kann.

Wenn man erwacht, erleuchtet, befreit ist, geht das Leben immer noch mal rauf, mal runter oder schleppt sich so dahin. Sogar alles gleichzeitig. Und man erlebt es auch persönlich auf die ein oder andere Art so.
Man nimmt es auch noch immer total persönlich. Aber nicht mehr nur persönlich. Man weiß, sieht, fühlt, bei allem, was gerade im Sein erscheint, dass dies nicht alles ist, sondern nur ein winzig kleiner Bruchteil des Seins, was an sich, als Ganzes, immer sowohl wahr, als auch falsch, sowohl schlecht als auch gut und daher in ewigem, vollkommenem Gleichgewicht ist.

Die Persönlichkeit, den Erfahrenden, Fühlenden, Denkenden, Handelnden zu leugnen, ist nur der völlig sinnlose Versuch, allem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen, was unmöglich ist.
Weil man dann immer noch der Denkende, Handelnde und Fühlende ist, nur eben der, der glaubt, jemand zu sein, der allem Denken, Handeln und Fühlen aus dem Weg gehen könnte.

Ohne jemand zu sein, gibt es keine Existenz, nichts Böses, Schlechtes, Unangenehmes, aber eben auch nichts Schönes, Wahres oder Gutes, keinen Frieden, keine Freude, keine Freiheit, keine Liebe - kein bewusstes Erleben des Seins.

Und dazu sind wir nun mal hier, um das Sein zu erleben, zu sehen, fühlen, verstehen.

Und wenn das dann mal zu eng zu werden scheint, oder zu weit, weil man sich selbst zu klein fühlt, dann ist es immer besser, die Perspektive zu erweitern, über den Tellerrand zu schauen, im großen Ganzen auch sich selbst zu sehen, anstatt sich als abgetrenntes Etwas zu betrachten oder im Nichts zu verkriechen.

Nur wer das Ganze erkennt, seine einzigartige Schönheit und Perfektion, erkennt auch, dass alles Schlechte, Böse, jeder Mangel immer nur in einem scheinbar abgetrennten Teil herrscht und die ewige Herrlichkeit des Seins immer nur vorübergehend für den scheinbar isolierten Betrachter trüben kann.

WIR sind DAS - ein ganzes Universum - waren ES schon immer, und werden ES für ewig sein.

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