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Beitrag vom 18.06.2016 07:31

Das Universum ist nicht dual und nicht nondual, es ist Beides!

Wir leben in Beidem, und für einen Moment kann es immer wieder mal geschehen, dass wir uns unbewusst auf die eine oder andere Seite schlagen.

Daher kann man nicht zu oft daran erinnern und erinnert werden, dass dieses "wir" sowohl ein Ganzes, als auch viele Einzelne ist.

So ist der Kosmos, wie auch wir, sowohl "nur" eine Vorstellung, als auch vollkommen real (nämlich für uns als Person, mit der sich das kosmische Sein vorübergehend mal identifiziert).

Da nun der Kosmos eine Vorstellung ist, und Vorstellungen keine Grenzen gesetzt sind, ist in der Tat absolut nichts unmöglich, und die einzigen Beschränkungen, die uns als Menschen auferlegt sind, sind freiwillige Selbstbeschränkungen der Vorstellung unserer Person, um die Erfahrung als Individuum überhaupt machen zu können.

Da wir, jeder Einzelne von uns, aber nun mal Teil des Ganzen sind und damit gleichermaßen uns selbst in Person, als auch das unpersönliche, kosmische Ganze vertreten, ist es nur natürlich, dass wir uns auch für das Wohl des Ganzen einsetzen und dadurch gelegentlich in innere Konflikte geraten.

Da kann und darf man dann doch auch als Person mal Prioritäten setzen, auch mal an sich denken. Es ändert am Sein ohnehin nichts, höchstens an der subjektiven Erfahrung - unserer eigenen und / oder auch der anderer Lebewesen.

Sollten wir dann deswegen mal in erhebliche Zweifel geraten, was nun richtig und was falsch ist, können wir uns getrost in Erinnerung rufen, dass immer alles sowohl richtig, als auch falsch ist und der beste Maßstab für Lebensqualität immer noch der ist, was in diesem Moment für uns selbst und möglichst viele andere Wesen erkennbar zu mehr Einklang, Bewusstsein und Freude führt.

Achtsamkeit ist da einer der wesentlichen Faktoren. Auch wenn wir niemals rational in der Lage sein werden, alle Folgen auch nur einer einzigen Handlung zu erfassen und dann auch noch zu bewerten, können wir versuchen, genau jetzt so wenig zusätzliche Probleme und Leid für uns und andere Lebewesen zu erzeugen, wie möglich.

Also immer schön locker bleiben, und auch wenn es noch so schwer zu fallen scheint, lieber mal nichts tun, als sich von jeder Idee, jedem Wunsch, jeder Hoffnung, jeder Angst gefangen nehmen zu lassen.

Einfach nur Sein - mehr geht sowieso nicht, und weniger auch nicht. Schönes Wochenende!

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