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Beitrag vom 08.06.2016 20:44

Wir sind, was wir sind. Jeder. Daran wird sich nie etwas ändern. Natürlich können wir unaufhörlich versuchen, uns und Andere zu verbessern, belehren, heilen, aber das Einzige, was sich dabei vielleicht verändert, ist unsere Perspektive, nicht das Sein an sich.

Einen Verbrecher, Nazi, Umweltzerstörer, oder was auch immer gerade modern ist zu verurteilen, kann man vielleicht bekehren und das macht dem Ego ein gutes Gefühl, lässt es groß und wichtig erscheinen.

Einen Kranken, der Symptome hat, bei denen es gerade modern ist, sie als Krankheit zu bezeichnen, kann man vielleicht davon heilen, damit vielleicht sogar sein Leben scheinbar verbessern, was das Ego sich groß und wichtig fühlen lässt.

Alles, was sich dadurch ändert, ist die eigene Perspektive und dass sich das Ego noch weiter aufbläst.

Dabei ist das Sein die ganze Zeit schon immer perfekt, schafft für jede gute Tat augenblicklich irgendwo den Ausgleich.

Das Schlechte, Böse, Kranke, lässt sich nicht ausradieren. Man kann höchstens aufhören, seine ganze Aufmerksamkeit immer darauf zu richten, es ausmerzen zu wollen, wo immer man es entdeckt zu haben glaubt.

Das große Ganze bleibt immer in perfekter Harmonie, nichts kann jemals daraus entfernt oder dazu getan werden.

All die netten Konzepte, mit denen wir verzweifelt versuchen, die Welt zu dem Paradies zu machen, was sie schon längst ist, nur von uns oft nicht erkannt oder absichtlich ignoriert wird, weil uns sonst vielleicht die große Aufgabe oder der Sinn im Leben abhanden kommen könnte, sind reine Augenwischerei.

Am Sein können wir nichts ändern, weder an uns, noch an Anderen und der Welt. Wir können nur lernen, das Ganze, mit all seinen Gegensätzen, in seiner wundervollen Schönheit zu erkennen und in Dankbarkeit anzunehmen, es vollkommen ablehnen und komplett zu nichts erklären, oder unser Leben damit vergeuden, die jeweils als falsch empfundene Seite zu zerstören, vernichten, bekämpfen.

Dauerhafte Liebe, Freiheit, unermessliche Freude und tiefen, inneren Frieden werden wir aber nur erreichen, wenn wir aufhören, ständig gegen das Göttliche Schach zu spielen und uns dabei einzureden, man könnte am perfekten Sein etwas verbessern.

Es ist ein Spiel der scheinbaren Gegensätze, männlich und weiblich, falsch und richtig, gut und böse, und bleibt es auch, egal, wie grausam es von Mensch und Natur gespielt wird, Maya, ein Traum, eine Vorstellung im kosmischen Kino. Und alles, was wir tun können, ist es von ganzem Herzen bewusst zu spielen, ohne uns davon aus dem reinen Sein ziehen zu lassen.

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