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Beitrag vom 25.02.2016 00:03

Die geistige und physische, menschliche Existenz, wie wir sie alltäglich erfahren, scheint subjektiv betrachtet mitunter Lichtjahre vom Sein in Glück, strahlender Freude, Frieden und Liebe entfernt zu sein.

Dann sind da aber auch immer wieder die Momente, wo alles vollkommen stimmig und so mitten drin ist, dass man vor Lebendigkeit, Liebe und Freude nur so sprüht und sich fragt, warum sich so Viele scheinbar immer wieder das Leben zur Hölle machen - und sie am Liebsten auch mit Freude, Glück und Liebe überschütten möchte.

Und dazwischen oft diese sich scheinbar schier endlos ziehenden Zeiten, die nichts Halbes und nichts Ganzes sind, als ob einem das Leben allein gelassen hat und man ohne Höhen und Tiefen in der Luft zu hängen scheint.

Aber das alles ist immer da und in der Vorstellung auch jederzeit erreichbar, sonst könnte ich jetzt ja nicht darüber schreiben.
Es sind Perspektiven des einen Seins, aus denen die Anderen manchmal kaum erkennbar, in unerreichbarer Ferne, ja oft nicht einmal vorstellbar sind. Wie in einer Wohnung, in der im Schlafzimmer Tisch und Sofa, im Wohnzimmer das Bett nur Vorstellung sind, die erst wirklich erscheinen, wenn man den betreffenden Raum betritt.

Deshalb wird dann gerne mal ganz hart zwischen Realität und Illusion getrennt, ein Zimmer als real und das andere als Illusion betrachtet und völlig vergessen, dass man noch immer in derselben Wohnung ist, in der alles, je nach Perspektive, sowohl Realität als auch Illusion, ist.

Doch ist die Wohnung, in der wir wirklich leben, noch viel größer, als nur ein paar Zimmer, und je mehr man sich das Ganze, in dem wir leben, ins Bewusstsein ruft, umso mehr relativieren sich auch die ganzen praktischen, religiösen und philosophischen Probleme, werden in ihrer wahren Natur als sowohl real wie reine Vorstellung erkannt, als Nicht-Zwei, Advaita.

Wenn es im realen, illusionistischen Ich mal wieder zu eng wird, kann man also, sofern man auf die Idee kommt, die Identifikation damit mal etwas lockern, einen weiteren Blickwinkel einzunehmen, was der momentanen wahr-Nehmung schon etwas die Schärfe nimmt.

So ist zum Beispiel schon vom Mond aus Europa noch ganz gut auszumachen, die Schweiz, Österreich oder Deutschland aber kaum noch. Von einer einzelnen Stadt oder gar einer scheinbar leidenden Person ganz zu schweigen.

Es heißt in manchen Kreisen, wir hätten keine Wahl, keinen Einfluss auf das kosmische Geschehen. Was auch richtig ist. Aber wir haben die Wahl der Perspektive, zumindest, was unsere Vorstellungen angeht.
Wir müssen uns nicht mit den Problemen und Sorgen identifizieren, die entstehen und vergehen, und auch nicht mit der Person, die davon betroffen scheint.

Wir sind auch die Person, aber nicht nur, wir sind auch die Erde, das Sonnensystem, die Milchstraße, der ganze Kosmos, denn all das ist in uns, im Bewusstsein.

Je mehr wir unseres wahren Selbst bewusst werden, uns mit dem Ganzen identifizieren, umso freier wird unsere Perspektive, umso mehr erkennen wir die größeren Zusammenhänge und die Harmonie im Schein UND Sein.

Wir sind DAS - हहम् ब्रह्मस्मि - Aham Brahmasmi

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