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Beitrag vom 28.01.2016 05:26

Das Absolute, das Abstrakte, die letzte, allem zugrunde liegende Wahrheit, nach der die Menschheit solange sucht, wie sie existiert, und dem sie schon so unendlich viele Namen gegeben hat, das sie in den unendlichen Weiten des Alls zu finden hofft, in weit zurückliegender Vergangenheit und ferner Zukunft, in den Molekülen, Atomen, in immer kleiner werdenden Kernteilchen und Wellen, ist einfach nicht zu finden - obwohl es doch überall ist.

Manche geben gleich ganz auf, stecken den Kopf in den Sand und erklären den wundervollen Kosmos und sich selbst zu Nichts, was zugegebener Maßen vorübergehend durchaus entspannend wirken kann. Aber etwas armseligeres kann ich mir bei den uns gegebenen Fähigkeiten eigentlich kaum vorstellen. Es ist sicherlich nicht falsch, aber ebenso wenig richtig, denn es ist eine unglaubliche Verschwendung kosmischer Ressourcen.

Wir alle haben das Potential, die Wahrheit zu erkennen, uns der kosmischen Zusammenhänge bewusst zu werden, und jeder kann, entgegen aller momentan modernen Behauptungen entscheiden, ob er bereit ist, dafür seine ganze Persönlichkeit einzusetzen oder einfach nur ein bequemes Leben in einer winzigen Sphäre des unendlichen Kosmos mit all seinen Möglichkeiten zu fristen, bis es sein natürliches Ende findet.

Der Kosmos, das All, der GEIST, das Abstrakte IST für uns alle unmittelbar erfahrbar. Im Grunde haben wir alle unser ganzes Leben lang nie etwas anderes getan.
Und all jene, die sich aufrichtig, voller Freude, ernsthaft, mit Humor und nur so zum Spaß auf die Suche gemacht haben, es zu erkennen, zu verstehen, zu fühlen, mit ihrem ganzen Wesen zu erfahren, tun gut daran, nicht an den bekannten Grenzen halt zu machen, auch das unmögliche in Betracht zu ziehen - denn im All ist "unmöglich" nichts weiter, als ein lokaler, temporärer Zustand, der sich gleichzeitig mit "nichts ist unmöglich" verwirklicht. Und zwar immer und überall.

Das All besteht nicht aus den paar lächerlichen, winzigen Dimensionen, die uns bekannt sind. Es ist multidimensional, und das bekannte Universum mit der unwiederbringlich verrinnenden Zeit ist nur ein Bruchteil von dem, was tatsächlich geschieht.
Die Zeit ist nicht nur ein linearer Strahl in eine Richtung, so wenig, wie der Raum nur eine Ebene ist, in der die Erscheinungen zu entstehen und vergehen scheinen. Sie ist auch kein Kreis, keine Spirale, kein Strudel, keine Wolke, sondern sie ist all das gleichzeitig, und noch ganz andere Formen, die viele sich nicht einmal vorzustellen wagen, auf unendlich vielen Ebenen, die genau hier und jetzt ineinander verschachtelt sind, sich gegenseitig durchdringen und umschließen, unaufhörlich ganze Universen gebären und wieder verschlingen.

Das alles kann jeder Mensch wahrnehmen und begreifen, die atemberaubende, unermessliche Schönheit darin erkennen, darin in die Unendlichkeit tanzen - oder sich an die eine Ebene, auf die wir uns zeitweise immer wieder mal einigen können klammern, und selbst diese verwerfen und zu Nichts erklären.

Es gibt keinen Zwang, niemand muss etwas suchen und finden, immer neue Wahrheiten entdecken. Niemand muss in ewiger Glückseligkeit und unermesslicher Freude über diese ganze unvorstellbare, sich ständig wandelnde, erneuernde, pausenlos Erscheinungen hervorbringende Unendlichkeit, die aus reiner Liebe zum Sein existiert, eintauchen. Aber jeder kann.

Das All hat keine Probleme damit, Ebenen existieren zu lassen, in denen es eine freie Entscheidung gibt - diese Ebenen sind genau hier und jetzt da, wahrnehmbar und erfahrbar, genauso wie die Ebenen, in denen alles vorbestimmt ist. Der scheinbare Widerspruch besteht nur im Denken, nicht in der Wirklichkeit. Und jeder hat das Recht, diese Ebenen zu erfahren, wie auch jeder, der lieber in seinem Gefängnis bleiben will das Recht hat, alle, die frei sein wollen, mit aller Macht daran zu hindern und zu überreden, ihre Grenzen hinzunehmen.

Das All gibt uns die Freiheit, den Salto des Denkens in die Unendlichkeit zu schlagen, alles hinter sich zu lassen, was als bekannt gilt - aber niemand muss. Der Kosmos sucht noch frei-willige, die bereit sind, ihre Schein-Sicherheit von Gesellschaft, Persönlichkeit, Besitz, Anerkennung, Modellen und Konzepten zu überwinden, aufzubrechen in das Unbekannte, Unbegreifliche, Unerklärliche - denn das existiert ohnehin alles nur für jene, die bereits aufgegeben haben. Für die Anderen ist es lediglich das noch nicht Bekannte, das, was sie nur in diesem Augenblick noch nicht begreifen und erklären können.

Die Frage ist gar nicht, ob wir irgend etwas bewirken, erschaffen, herbeiführen können, sondern ob wir bereit sind, über alles, was wir zu kennen glauben, hinaus zu wachsen, unser Gewahrsein bis in die Unendlichkeit auszudehnen.

Die Frage ist auch nicht, ob wir etwas verhindern können oder müssen, etwas beweisen oder widerlegen können oder müssen - die Frage ist, ob wir frei genug sind, uns von der Unendlichkeit immer wieder überraschen zu lassen, uns nicht nur an die Annehmlichkeit und Schönheit dieser Ebene der Wirklichkeit zu klammern, sondern das Ganze anzunehmen, bis es auch die letzte Faser unsere Seins vollkommen erfüllt. Wir sind das All, das unsterbliche, multidimensionale Wesen, was sich in allem ausdrückt, was je war, ist und sein wird - und sich weder dazu bewegen, noch daran hindern lässt.

Das All - bin ich. Aham Brahmasmi.

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