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Beitrag vom 18.01.2016 11:02

Sorgen und Ängste sind.

Ein Problem damit hat nur, wer unbewusst damit identifiziert ist. Es mag aus bestimmten Perspektiven und unter bestimmten Umständen stimmen, dass wir auf das, was "da draußen", in der Welt geschieht, wenig bis gar keinen Einfluss haben.

Und es mag auch so sein, dass wir gar keinen freien Willen haben, alles Ausdruck einer göttlichen Macht ist, die sich unserem Einfluss und auch jeglicher Vorstellung entzieht.
Selbst dass wir nicht einmal entscheiden können, welche Perspektive wir überhaupt einnehmen, und ob wir uns dessen bewusst sind, oder nicht.

Offensichtlich ist diese göttliche Macht aber nicht mehr an solchen einseitigen, dualistischen Perspektiven interessiert, als an Gleichgewicht und Erkenntnis des Ganzen. Denn sonst würde sie mich das hier ja jetzt nicht schreiben lassen.

Es stimmt schon, dass man als Person nicht mehr erreichen kann, als sich bewusst zu werden, dass diese Idee von der Person, die man selbst zu sein glaubt, eben nur eine Idee, eine Vorstellung, eine Illusion ist.

Und es mag auch sein, dass dann eigentlich alles erledigt ist, was mit der Person zu tun hat, wenn man den Sucher gefunden, ins Selbst eingekehrt ist. Und auch wieder nicht.

Nach dem Erwachen ist vor dem Erwachen. Das Spiel geht ewig weiter, und Erwachte finden sich im reinen Sein wieder, das sie nie verlassen hatten.

Nicht, dass sie keine Probleme mehr hätten, sich nicht mehr aufregen würden, nur noch ausschließlich in Liebe, Freude und Gelassenheit vor sich hin dämmern würden, bis der TÜV für's physische Vehikel abgelaufen ist.

Nein, ganz im Gegenteil, der Tanz geht weiter, alles bleibt beim alten, und doch ist nichts mehr so, wie es einmal war. Man ruht vollkommen unerschütterlich im Nichts, ohne Ängste und Wünsche, ohne etwas abzulehnen oder zu begehren - und ist gleichzeitig mitten im Geschehen, ganz in der Existenz, fühlt alles noch viel intensiver.

Und man begreift, dass keine Wahl auch eine Wahl ist, die geschieht, obwohl der Entscheider nur ein Traum ist.

Man kann immer nur entweder die Person oder das abstrakte Selbst vorübergehend mal ausblenden. Beides ist immer da. Und findet immer einen Weg, sich auszudrücken, in Erscheinung zu treten.

Ich wünsche allen weiterhin einen angenehmen Erdurlaub und eine gute Heimreise in die Unendlichkeit, die niemand je verlassen hat.

Om Nama Shivaya.

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