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Beitrag vom 09.12.2015 14:17

"ES" und "Ich" sind so innig miteinander verbunden, so gegenseitig voneinander durchdrungen, dass sie untrennbar sind.

Das Eine oder Andere zu Nichts zu erklären, kann daher unter Umständen ein ganz nützliches Hilfsmittel sein, sich von scheinbaren Fesseln zu lösen. Aber es ist auch nur ein Konzept, eine Wahrheit, und nicht "die Wahrheit".

Wahrhaftige, dauerhafte Befreiung kann verständlicher Weise nur in der vollkommenen Annahme von Beidem liegen, denn sowohl das Klammern ans Ich, als auch die Verehrung von ES, sei es nun in seiner Form als Vorstellung vom Göttlichen, als materielle oder geistige Erscheinung oder als Nichts, erfordert die Trennung vom Ganzen.

Das kostet ungeheuer viel Energie und erzeugt daher oft das Gefühl, Jetzt sei etwas nicht in Ordnung, was dann in der Regel immer aufs Äußere geschoben wird.

Man hat den "falschen" Partner, lebt in der falschen Umgebung, hat die falschen Freunde, ernährt sich falsch, bewegt sich oder schläft zu viel oder zu wenig. Irgend etwas erscheint immer falsch, und wenn man selbst nicht davon betroffen zu sein scheint, regt man sich eben über all das Falsche in der Welt "da draußen" auf und bekämpft es.

Das Einzige, was aber wirklich falsch ist, ist die Idee der Trennung, die aufrecht zu erhalten unsere ganze Kraft kostet, das Gefängnis für unseren Geist erst erschafft und das Sein zum Leid werden lässt.

ES ist NICHTS falsch, außer der eigenen Perspektive, wenn man sie nicht jederzeit aufgeben kann, und alles Leid entsteht nur aus dem Festhalten an der "falschen" Perspektive, wobei das "Falsche" nicht einmal die Perspektive an sich ist, sondern die Tatsache, dass man sie für absolut erklärt und nicht bereit ist, sIch zu bewegen.

Das Ich ist nicht Nichts, noch ist es Alles. Es ist ständig in Bewegung, ein fließendes, sich ständig wandelndes Bild von Erscheinungen, das nicht dauerhaft auf eine bestimmte Form festgelegt werden kann, ohne sich festzufahren.

Das erleben Neo-Advaita-Künstler, die das Ich leugnen, genauso, wie Egozentriker, die sich daran klammern, Materialisten, angepasste, normale Menschen, Protestler jeder Art, Kämpfer für Umwelt, Tiere, Natur, Frieden, Liebe und Gerechtigkeit so lange immer wieder, bis sie das Ganze annehmen.

Das reine SEIN in vollkommener Liebe, Frieden und Freiheit beginnt und endet immer genau Jetzt, damit, das SEIN als Ganzes zu erkennen und vollkommen anzunehmen, ES zu umarmen und zu lieben und sich Selbst darin zu erkennen.


~

Om Nama Shivaya ॐ

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