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Beitrag vom 23.11.2015 16:47

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und ES manchen langweilig wird:

Gedanken sind für das Ich wie Magnete, die es magisch anziehen und umhüllen, bis es sie für die Wirklichkeit hält und glaubt, in ihnen gefangen zu sein.

Aber Gedanken sind eben einfach nur Gedanken. Je mehr man sie von Weitem betrachtet, umso bedeutungsloser und lächerlicher werden sie.
Man kann sie nur ernst nehmen, wenn man sich mit ihnen identifiziert. Und damit ist der Spaß dann auch meist schon vorbei.

Wie alles, was wir je wahrgenommen haben, wahrnehmen und je wahrnehmen werden, sind auch Gedanken nichts, als bloße Vorstellung, von kosmischen Impulsen im Bewusstsein geformte Erscheinungen, die entstehen und wieder vergehen - ohne den geringsten Einfluss auf die Wirklichkeit, ohne jede Spur.

Jede vermeintliche Erinnerung, jedes Wissen, jede Angst, jeder Wunsch, jede Hoffnung, ist wieder nur ein völlig neuer Gedanke, der sich gerade Jetzt im ewigen Bewusstsein formt, das Ich anzieht, gefangen nimmt und ihm vorgaukelt, es sei die Wirklichkeit.

Das Wirkliche sind nicht die Formen, die Materie, die Energie, die Gedanken - auch nicht der Geist, der selbst nur ein Gedanke ist - sondern die Impulse, die keine Gestalt haben, zu allem werden können, was wir uns vorstellen können, und selbst zu etwas, was uns unvorstellbar erscheint.

So ist jeder Augenblick vollkommen neu, einzigartig, ein unglaublich spannendes Abenteuer, mit dem Potential zu entsetzlichem Schrecken, unendlichem Leid, unermesslicher Freude und unfassbarer Liebe.

Und doch ist es immer derselbe Augenblick, das ewige Jetzt, derselbe leere Raum, in den sich alles Sein entfaltet - immer gleich und doch verschieden.
Immer ist es dasselbe kosmische Bewusstsein, in dem dieselben Impulse ganze Welten entstehen und vergehen lassen - jeden Augenblick aufs Neue, die Erscheinungen aufsteigen und wieder platzen lassen, wie Seifenblasen.

Das ist das ewige Spiel des Seins, setzt sich fort bis in alle Ewigkeit - nichts und niemand kann es erschaffen, fördern, verbessern oder verhindern. Das sind alles "nur" Gedanken, lustige, bunte Formen im Kaleidoskop des Lebens, die wir von Weitem betrachten - aus den Tiefen der Unendlichkeit, die unser wahres Wesen sind, ohne Leid, ohne Trennung, ohne Form.

Om Nama Shivaya

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