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Beitrag vom 12.11.2015 12:19

Ist ES nicht immer wieder Herrlich, wie sich DIE WAHRHEIT bei vielen in ganz extremen Perspektiven zum Ausdruck bringt?

Die einen halten sich für den Nabel der Welt, es dreht sich alles nur um sie, ihrer Gefühle und Gedanken, ihre Vorstellungen von Gerechtigkeit und Moral, ihre Ideale, wie die Welt zu sein hat.
Die Vorstellung, eine Welt könnte außerhalb ihrer Wahrnehmung und Vorstellung liegen, ist so schmerzhaft, dass sie mit allem bekämpft werden muss.

Das andere Extrem leugnet jedes Ich, jede Beteiligung und Verantwortung am Geschehen, verkriecht sich in nihilistische Vorstellungen vom unantastbaren, unverletzlichen Nicht-Ich, sieht im ganzen Kosmos nichts als Illusion, egal, wie weh sie ihnen tut, und wie heftig sie sich ganz offensichtlich dagegen wehren.

Beide leiden, die einen, weil sie meinen, alle müssten sich dem Stellen und sie müssten jeden fertig machen, der es ihrer Meinung nach nicht tut, ja, leiden sogar unter der selbst erzeugten Vorstellung, alle anderen müssten unter dem Leiden, was ihnen Schmerz bereitet.

Die anderen leiden auch, wollen es nur nicht wahr haben, rasten aus und versuchen zu verletzen und beleidigen, wenn jemand auch nur andeutet, sie wären nicht auf ewig im siebten Himmel ihrer ebenso selbst geschaffenen, einsamen Blase der Leere und des Nichts.

Und Beide haben völlig Recht, ignorieren nur die jeweils andere Hälfte der Wahrheit. Was für ein wunderbares Spiel!

Dabei ist es doch so simpel. Ein Fluss entspringt irgendwo in der Ferne, und zu leugnen, dass er sich seinen Weg durch die Landschaft gebahnt hat, ist ebenso sinnlos, wie zu behaupten, weder der Fluss noch das Ich sei da.

Wenn Ich diesen Fluss, jetzt und hier, wo er im Bewusstsein auftaucht staue, ihn am weiter Fließen hindere, wird er einen Teil meines Bewusstseins überfluten, großen Schmerz auslösen und sich mit kosmischen Kräften einen anderen Weg suchen, die nicht meiner Kontrolle unterliegen. Und dafür liegt allein bei mir die Verantwortung.

UND der Fluss existiert UND er existiert nicht, egal, ob ich dessen Bewusst bin oder nicht, wird weiter fließen, bis in alle Ewigkeit. Wenn er hier und jetzt versiegt, entspringt er irgendwo anders auf Neue.

Einfach Sein, annehmen ohne zu leugnen, was ist, ist nur die entspannteste Form, den Fluss zu erfahren.

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