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Beitrag vom 24.10.2015 17:44

Solange wir mehr oder weniger unbewusst mit der Person identifiziert sind, die wir meistens glauben zu sein, projizieren wir den Dualismus, den sie braucht, um existieren zu können, gnadenlos auf alles.
Wir spiegeln uns in allem, was zu existieren scheint - und selbst in dem, was nicht zu existieren scheint.

Selbst Gott und der ganze Kosmos werden als Person gesehen und verzweifelt versucht, in die "gute" Schublade zu stecken, die dann, je nach dem, was wir selbst sind und wie wir dazu stehen, auch entweder männlich oder weiblich sein muss.

Aber da stehen Gott und der Kosmos drüber. Sie sind weder männlich, noch weiblich, weder gut oder lieb, noch böse.

Gott ist genauso lieb, gnädig, persönlich, voller Mitgefühl und Erbarmen, wie auch unpersönlich, gnadenlos und erbarmungslos. Er lässt sogar immer wieder zu, dass wir ihn in irgendwelche Schubladen stecken - und haut dann aber auch ohne jeden erkennbaren Grund immer wieder mal gewaltig mit dem Knüppel dazwischen.

Wenn man dann wieder mal auf seine eigene dualistische Projektion herein fällt und ihn in irgend eine Schublade steckt, könnte man sogar annehmen, dass ihm das ganze Theater, was wir hier pausenlos abziehen, vollkommen egal wäre. Was es auch ist - und doch nicht.

Gott IST - alles und jeder, gut und böse, sanft und gewaltig, gnädig und erbarmungslos - ob es uns nun passt, oder nicht.
Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben, weil das Sein sich immer nur aus unserer identifizierten, persönlichen, dualistischen Perspektive scheinbar in kleine, verträgliche Häppchen schneiden lässt, dabei immer mehr in gute und schlechte Einzelteile zu zerfallen scheint, in Wahrheit aber ein ewiges, untrennbares Ganzes ist.

Und das ist genau das, was wir Selbst in Wirklichkeit sind: gut und böse, persönlich und unpersönlich, mitfühlend und erbarmungslos. Wir können immer nur vorübergehend mal die eine und mal die Andere Seite unseres Selbst ausblenden, und fühlen uns dann unvollständig.

Weil wir alle immer DAS sind - göttlich, persönlich, sachlich, verträumt, traurig, voller Freude, glücklich, betrübt.

Aham Brahmasmi - Wir sind Gott - Du, Ich, und jeder andere auch. ॐ

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