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Beitrag vom 12.08.2015 10:43

Der kosmische Impuls

Unsere Welt scheint vom Denken bestimmt. Wahrnehmung löst Interpretation aus, die ein komplexes Gebilde von Vorstellungen erschafft, die wir als "die Wirklichkeit" betrachten.

Die Wirklichkeit besteht jedoch aus nichts weiter, als kosmischen Impulsen, die völlig außerhalb unserer Kontrolle liegen. Diese Impulse sind zwingend, erzeugen sofort Realität, zwingen uns zum unmittelbaren Handeln ohne Gedanken an irgendwelche Folgen.

Die Gedanken, Konzepte, Modelle, Erklärungen, ganz gleich, wie weise, befriedigend, erfüllend oder erleuchtend sie auch sein mögen, haben mit der Wirklichkeit ebenso wenig zu tun, wie die Gefühle. Es sind alles nur Beschreibungen von etwas, was schon längst passiert ist und auf das Jetzt keinerlei Einfluss mehr hat.

Wenn wir glauben eine Entscheidung zu treffen, ist sie längst gefallen. Unsere Gedanken sind nur Echos des kosmischen Impulses, der dazu geführt hat. Das Ich versucht lediglich, sich den kosmischen Impuls durch Begründungen und Vorstellungen anzueignen, um die Illusion der eigenen Existenz und Wichtigkeit zu beweisen.
Und selbst das ist nur die Folge kosmischer Impulse, die uns dazu zwingen, genau das zu denken und fühlen, was wir gerade denken und fühlen.

Ein kosmischer Impuls nach dem anderen scheint wie aus dem Nichts in die Existenz zu treten und sie zeichnen dabei ein gestochen scharfes, immer komplexeres Bild von Ich und Welt, vollkommen geruchs-, geschmacks- und gefühlsecht, in Farbe und 3D, doch in Wahrheit sind und bleiben sie nichts weiter, als Impulse, die in dem Augenblick, im dem wir ihrer Gewahr werden, längst verblasst sind.

Nichts davon ist Wirklichkeit, nur endlos viele, ineinander verwobene Geschichten, zusammengesetzt aus etwas, was weder Energie, noch Materie ist, was sich vollkommen jeder endgültigen Beschreibung und jedem Verstehen entzieht, da es weder ein abgetrenntes Ich, noch die Objekte seiner Wahrnehmung und Vorstellung gibt.

Unsere Welt, wie auch wir selbst, sind nichts weiter, als Spuren einer Geschichte, die nie stattgefunden hat und nie stattfinden wird, aus der es auch kein Entrinnen oder Erwachen gibt, weil niemand jemals wirklich darin steckt.

Und doch ist diese Illusion so wunderschön, so ergreifend und erfüllend, so fantastisch und immer wieder spannend.

Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Tanz in der Maya, der Illusion von Ich und Kosmos, dem Reiten auf kosmischen Impulsen, die selbst nichts Anderes sind als reine Projektionen aus dem Nichts in das Nichts...

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