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Beitrag vom 14.07.2015 14:59

Achtsamkeit

Die Meisten möchten ja eigentlich nur ein glückliches, zufriedenes Leben in Liebe und Freude. Was eigentlich gar nicht so schwer ist, denn alles, was man dazu benötigt, ist die Achtsamkeit im Hier und Jetzt.

Wir haben es auch schon oft genug gehört und gelesen, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt, was man tut oder lässt, sondern eher in welchem Bewusstsein das geschieht, wie achtsam wir dabei sind.

Doch es stellt sich nur gar zu oft heraus, dass es manchmal nicht so einfach ist, vollkommen achtsam zu bleiben.

Natürlich könnte man jetzt dazu neigen, dem Verstand die Schuld zu geben, der uns aufgrund von Informationen, Nachtrichten über all das Böse und Schreckliche, was irgendwo auf der Welt zu geschehen scheint oder scheinbar geschehen ist, wie ein Magnet aus dem Hier und Jetzt in eine furchtbare Welt der Vorstellungen zieht.

Was dann natürlich einige besonders schlaue dazu bringt, den Verstand zu verurteilen und verteufeln und das Gefühl in den Himmel zu loben.

Dabei sind das eigentlich Schlimme an dieser fernen Welt der Vorstellungen abseits vom Hier und Jetzt doch die Gefühle, die sie auslösen.

Umgekehrt sieht es natürlich auch nicht besser aus. Geben wir den Gefühlen die Schuld, dann bleibt uns nur der Verstand, der uns vielleicht ein wenig Klarheit und Verständnis geben kann, während Gefühle ja eher alles vernebeln und uns verwirren, dann kommt leider auch die Liebe und Freude am Sein leicht abhanden.

Aber wir sind ja ganz besonders clever und geben die Schuld einfach dem Dualismus, der uns ständig hilflos zwischen Verstand und Gefühlen pendeln zu lassen scheint, so dass wir glauben, nur entweder benebelt, blind und dumm, aber voller Liebe und Freude oder verständnisvoll, klar und gelassen, aber ohne tiefe Liebe und Freude sein zu können.

Und schon stolpern wir unachtsam in die nächste Sackgasse, erklären dualistisch den Dualismus zum Feind und versuchen entweder, uns irgendwo in der Mitte, ohne echte Gefühle, aber mit ebenso wenig tiefem Einblick und Verständnis vor uns hin zu vegetieren, oder ignorieren völlig die Existenz und erklären einfach kurzer Hand alles, was man überhaupt denken, fühlen und erleben kann, als Illusion, als göttliches Nichts ©.

Womit wir wieder beim Thema wären, denn egal, was wir tun, es führt meist zu unangenehmen Überraschungen, wenn wir es nicht Achtsam tun.

Natürlich definieren sich viele von uns nicht nur unbewusst dadurch, was anderen Wesen aller Art irgendwo auf dieser Welt Schreckliches zu geschehen scheint oder diese scheinbar tun.

Es ist ja auch äußerst beliebt, sich gegen das in der eigenen Vorstellung mitunter ach so schreckliche Hier und Jetzt mit aller Kraft aufzulehnen und in Fantasien von wundervollen Stränden mit blauem Himmel, Meer, Palmen und strahlendem Sonnenschein in den Armen einer oder eines Geliebten zu flüchten.
Das Ergebnis ist praktisch Dasselbe: das Hier und Jetzt rauscht unbeachtet an uns vorbei, und wieder sind jede Menge kostbare Augenblicke verstrichen, in denen wir achtsam, wach, voller Freude, voller Liebe und Mitgefühl für den ganzen Kosmos - auch für alle scheinbar negativen Seiten der auch nur in unserer Projektion von Woanders, Vergangenheit und Zukunft existierenden Wesen - im reinen Sein verbringen könnten.

Es drängt sich sicher Einigen der Gedanke auf, dass es dann ja immer ein Fehler wäre, Wünschen, Träumen, Hoffnungen, Ängsten und Befürchtungen anzuhängen.
Doch das wäre nun auch wieder nur in die dualistische Falle getappt, mit denselben Folgen, wie sich von ihnen aus dem Jetzt tragen zu lassen.

Wer bewusst und ist und bleibt, sich vollkommen darüber klar ist, dass alles, was im Hier und Jetzt zu geschehen scheint, ebenso Vorstellung, Projektion im eigenen Abschnitt des kosmischen Bewusstseins ist, wie jede Träumerei und jede Befürchtung, kann sich diese auch voller Achtsamkeit betrachten, ohne hinein gezogen zu werden und sich darin zu verlieren.

Nur die volle Achtsamkeit im Hier und Jetzt, bei allem, was wir tun, denken und fühlen, kann uns und alle anderen scheinbar existierenden Wesen für immer aus dem Leid befreien und ein Leben in Liebe und Freude ermöglichen. ॐ

Namasté ॐ

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