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Beitrag vom 11.06.2015 21:53

Das Leben ist Kampf. Nur die Stärksten, Gesündesten und Intelligentesten überleben. Diese dualistische Perspektive ist scheinbar, nicht nur dank Darwin, tief ins kollektive Bewusstsein der Menschen eingebrannt.

Selbst wenn sie innere Freude, Liebe und Geborgenheit gefunden haben, können viele nicht damit aufhören, weiter zu kämpfen - für andere, für Tiere, für eine bessere, gerechtere Welt, für die Freiheit, um Erleuchtung, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Wohlstand, Macht, Sicherheit - und paradoxer Weise auch für Frieden.

Natürlich freut man sich dann über jeden vermeintlichen Sieg und blendet dabei gerne aus, dass für jeden besiegten Feind mindestens 2 neue erscheinen. Doch müsste eigentlich jedem klar sein, dass man mit Kampf, besonders wenn man ihn gegen etwas oder jemanden im Außen führt, immer nur sich selbst bekämpft und niemals dauerhaften Frieden finden kann.

Wer Kampf gegen was auch immer zum Sinn seines Lebens oder auch nur einem wichtigen Bestandteil davon macht, schneidet sich vom inneren Frieden und einem Leben in Freude und Gelassenheit selbst ab.

Das gilt auch für Menschen, die bereits erwacht sind und tiefe Zustände von Einssein mit dem Kosmos erlebt haben. Dennoch findet man auch unter ihnen oft, mal offen und mal versteckt, die dualistischen Ansichten, sie müssten diese Erfahrungen weitergeben, für ihre Verbreitung kämpfen oder sie verteidigen gegen eine böse Menschheit, die dafür noch nicht reif ist und alle anderen auf ihr Niveau herunter ziehen oder festnageln will.

Das ist natürlich alles Unsinn, ein Schattenboxen, bei dem man in den vermeintlichen Feinden im Außen nur die eigenen negativen Seiten bekämpft, die "bösen" Gedanken, die man über andere Menschen oder irgend ein Geschehen im Kosmos hegt, das man nicht annehmen will.

Wer gegen etwas im Außen kämpft, egal, was es auch ist, hält sich fast immer für etwas Besseres, ist überheblich und ignorant gegen sein wahres Selbst und die Perfektion und Schönheit des Kosmos als Ganzes.

Nur wer aufrichtig und aus ganzem Herzen ohne jeden Gedanken an Vergangenheit und Zukunft handelt, ohne die überhebliche Idee, er könnte damit die Welt verbessern, tut dies im Einklang mit seinem wahren Selbst und dem Kosmos.
Nur wer sein Handeln von Liebe tragen lässt, anstatt von Ekel, Zorn, Hass oder Angst, von Moral oder Ethik, voller Hingabe an das Tun an sich, handelt aus dem reinen Sein im Jetzt heraus und wird augenblicklich schon beim Handeln durch unermessliche Freude daran und am Sein belohnt.

Lasst euch nicht von eurer Klugheit, euren Modellen, Konzepten, Wünschen, Hoffnungen, Ängsten, eurem Glauben, Wissen und euren Vorstellungen leiten, sondern seid einfach die, die ihr seid. Ihr seid schon perfekt, braucht keinen Sinn und keine Aufgabe außer dem Leben selbst. Das Leben ist sich selbst schon Sinn. Nur dann kann sich das Sein natürlich in Liebe, Freude und innerem Frieden entfalten.

Reines Sein ist nicht schwer, keine Last, die wir zu tragen, kein Ziel, was wir zu erreichen haben. Dazu machen wir es erst.
Reines Sein ist Liebe, Freude, Gelassenheit, Heiterkeit, Leichtigkeit - und wenn wir das nicht so empfinden, sind wir nicht auf "unserem" Weg, egal, was wir tun oder lassen.

Om Nama Shivaya.

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