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Beitrag vom 30.04.2015 15:22

Traumwelten

Der Kosmos ist unendlich - nicht nur räumlich und zeitlich, sondern genau JETZT, HIER türmen sich vor unserer Nase Welten über Welten.

Es heißt, die Menschheit hätte vor sehr, sehr langer Zeit beschlossen, gemeinsam diesen Traum des Lebens auf der Erde zu träumen und ihn als ihre einzige Realität anzunehmen.

Doch schon bald stellte sich wohl heraus, dass auch in diesem Traum nicht das Paradies zu sein scheint, sondern auch Mangel, Schmerz und Ungerechtigkeit zum Sein gehören.

So sehen heute offenbar viele Menschen - aus bestimmten Perspektiven scheint es sogar die Mehrheit zu sein - Natur, Zukunft und Glück aller Lebewesen auf der Erde gefährdet.

Kein Wunder, dass Viele sich damit nicht abfinden wollen und diesen Traum entweder mit irgend einer Form von Gewalt in die vermeintlich richtige Richtung lenken oder ihm ganz in andere Traumwelten entfliehen wollen.

Dabei übersehen sie völlig, dass sie Teil von etwas größerem sind, eben einer Menschheit, die beschlossen hat, hier zu leben - und mehrheitlich genau so, wie sie es tut.

Wiederum kein Wunder, dass sie sich dann als Randgruppe fühlen und meinen, sie wüssten es besser, als die Mehrheit. Und dass sie verzweifelt versuchen, möglichst viele in ihren Traum von der Zukunft hinein zu ziehen - sei das nun regressive Rückkehr in die Wälder, die Höhlen oder gar das Meer, oder in abgehobene, religiöse oder magische Träume von Einhörnern, Geistwesen, Gott, Göttern, Engeln usw.

In der Psychologie nennt man das schlicht Realitätsflucht, entstanden durch die Erfahrung von Leid und Furcht davor, es wieder zu erfahren. Erfährt man das Leid nicht mehr selbst unmittelbar und persönlich, sieht aber andere Wesen, Pflanzen, Tiere oder Menschen leiden, dann hat man das Leid nur nach außen projiziert, aber nicht wirklich transformiert und als Teil des Ganzen ins eigene Bewusstsein integriert.

Dabei ist es nicht einmal so, dass andere Träume als das Leben auf der Erde, wie es sich genau Jetzt, in diesem Moment für uns zeigt, besser oder schlechter, weniger wahr wären. Es sind alles vollkommen harmonische, in sich geschlossene Perspektiven auf dasselbe perfekte, ewige Jetzt.
Sie trennen uns nur vom kollektiven Traum des Seins ab und erzeugen so neues Leid, Einsamkeit und dadurch den Drang, alle anderen mit in unseren vermeintlich besseren Traum hinein ziehen zu müssen.

An all den Träumen und Träumen in Träumen ist natürlich nichts wirklich falsch oder richtig, sondern je nach Perspektive falsch UND richtig. Jeder kann und darf seinen individuellen Traum von Herzen träumen (oder leben, wenn man darauf besteht, er sei die einzig mögliche Realität), wenn man bereit ist, alle Konsequenzen anzunehmen.
Doch führt jeder solche Alleingang, auch wenn er in Gruppen geschieht, nur weg vom Ganzen, davon, wohin der kosmische Geist sich im Kollektiv der Menschheit entwickelt.

Bei all dem sollte man versuchen, nicht zu vergessen, dass sich darin immer das eine, schon immer perfekte, harmonische Ganze nur in vorübergehenden, unendlich vielfältigen Facetten als immer neue Perspektiven entfaltet.

ES ist. Einzigartig, atemberaubend schön, perfekt in jeder Perspektive gespiegelt.

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