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Beitrag vom 28.03.2015 14:15

Das Ich

Das Ich, das, woran sich die Einen so verzweifelt klammern, und was die Anderen ebenso verzweifelt versuchen zu beseitigen, zerstören oder leugnen, ist das, was wir sind, schon immer waren und jemals sein werden.

Das Problem, was viele Menschen mit dem Ich zu haben scheinen, sowohl die Anhänger, als auch die Gegner, ist nur die unbewusste Identifikation damit.

Die Freiheitskämpfer fühlen sich davon eingeschränkt und sehen es als den Wärter im Gefängnis für ihren Geist an. Sie möchten es zerstören, töten, los werden, weil sie sich davon erhoffen, endlich vollkommen frei sie selbst sein zu können. Dabei waren sie noch nie im Leben etwas Anderes.

Die Angsthasen möchten gerne das Ich genau so, wie es gerade ist, für immer einfrieren und festnageln, weil ihnen die Unendlichkeit, von der es umgeben ist, unheimlich ist. Sie wollen es berechenbar machen, in Regeln und Gesetze zwängen, mit geistigen und psychischen Modellen und Konzepten beherrschen.

Doch wir alle werden als Menschen niemals etwas anderes sein, als ein vollkommen freies, mal wildes und mal zahmes Ich. Denn das Ich ist unser Sein, das Wesen, was die Welt erfährt, sie fühlt, über sie nachdenkt und in ihr handelt.

Das Ich ist nichts Festes, sondern ein bewegliches Abbild des Kosmos selbst. Es ist weder ein Gefängnis, noch ein gemütliches, sicheres Zuhause. Es ist das, womit wir am materiellen Teil des kosmischen Seins teilhaben. Und ohne Ich ist das Sein auch nicht besser oder freier.
Es kommt nur jenen wie ein Gefängnis vor, die sich unbewusst damit identifizieren und vergessen haben, dass WIR weit mehr sind, als nur diese begrenzte Vorstellung eines Ich in einem bestimmten Moment.

Mal ist es ein sanfter Bach, mal ein stürzender Wasserfall, mal ein reißender Strom. Es fließt durch den Kosmos, passt sich seinen Strömungen vollkommen harmonisch an und ist immer erfüllt - mal von Liebe, Glück und Mitgefühl, und mal von Ängsten, Kummer und Sorgen.

Es ist immer dasselbe Ich und doch keine zwei mal gleich. Solange wir uns weder daran klammern, noch dagegen auflehnen, es weder versuchen in die Unendlichkeit auszudehnen, noch zu Nichts zu machen oder zu einer Zwangsjacke zusammenzuschnüren, ist es genau das, was es sein soll: Das, was WIR schon immer waren und für immer sein werden.

ES und Ich sind Nicht-Zwei. Aham Brahmasmi. WIR SIND göttlich. ॐ

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