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Beitrag vom 28.08.2014 13:51

Ich bin der Überzeugung, dass bekämpfen, verbieten und bestrafen niemals zu einer dauerhaften, befriedigenden Lösung für irgend ein Problem führen kann. Das ist nur die gleiche Vorgehensweise, mit der wir heute meist mit Krankheiten umgehen: die Verhinderung der Symptome, ohne sich um die tatsächliche Ursache zu kümmern.

Natürlich können wir damit vorübergehend eine scheinbare Verbesserung der Situation erreichen, aber da die eigentliche Ursache bestehen bleibt, müssen wir damit rechnen, dass es uns wieder einholt, wenn wir nicht das Glück haben, diese Welt vorher zu verlassen.

Das Problem, welches hinter den skrupellosen Machenschaften der Führer unserer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilsysteme steht, ist nicht dort draußen in der bösen Welt, sondern in unserem eigene Bewusstsein zu suchen. Es ist das Gift, welches durch unsere eigenen Adern fließt, die Inhalte unseres eigenen, individuellen Bewusstseins formt. Wir projizieren es nur nach außen, weil wir dann nicht zugeben müssen, dass es auch ein Teil von uns ist, für den wir jede Verantwortung ablehnen.

Solange wir die "bösen" Anteile unseres wahren Selbst nicht vollkommen annehmen, sondern leugnen und bekämpfen, was uns innerlich vielleicht zeitweise ganz gut gelingen mag, werden sie uns immer zwangsläufig in der Welt "da draußen", in der Einstellung und dem Handeln anderer Menschen und dessen Folgen für uns und den Rest der Menschheit begegnen.

Es geht, wohl gemerkt, nicht darum, diese "bösen" Anteile unseres Selbst auszuleben, wie uns gewisse psychologische Strömungen suggerieren wollen. Das ist auch wieder nur eine Projektion von uns selbst, mit der wir legitimieren wollen, auch böse sein zu dürfen, ebenso wie der Vorwand, dass wir ja eigentlich für etwas Gutes für uns und unsere Mitmenschen kämpfen. Das alles ist Selbstbetrug, denn Kampf bleibt Kampf, völlig unabhängig von der Motivation, und es bedeutet immer, sich gegen Anteile des eigenen Selbst zu stellen und damit eine innere Spaltung zu bewirken oder aufrecht zu erhalten.

Das, worum es wirklich geht, ist unser wahres Selbst in seiner ganzen Größe zu erkennen und verwirklichen. Nur wenn wir auch all unsere negativen Aspekte nicht leugnen und bekämpfen, sondern annehmen und verstehen, kann sich auch in der Welt "da draußen" wirklich etwas dauerhaft zum Besseren wenden.

Nur wenn wir Politiker, Militärs, Manager und alle anderen "Bösen" da draußen auch in uns selbst erkennen und verstehen und ihnen mit der gleichen Liebe begegnen, wie unseren Geliebten, Freunden, Kindern usw., kann unsere innere Spaltung heilen, und erst dann sind wir in der Lage, wirklich ohne Hass und Verurteilung, sondern mit Liebe und Mitgefühl einen aktiven Beitrag zur Heilung der Welt zu leisten.

Alles Liebe.

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